Battlecup beim Bundesjungschützentag bringt Spaß und kostet Kraft

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Mit vereinten Kräften wurde der Trecker 20 Meter weit über die Tanzfläche gezogen.

BALVE ▪ Seit 150 Jahren wird in der Balver Höhle Schützenfest gefeiert – am Samstag fand hier zum ersten Mal der Bundesjungschützentag statt. Etwa 700 Jungschützen aus den sieben Kreisen des Sauerländer Schützenbundes – Arnsberg, Brilon, Iserlohn, Meschede, Lippstadt, Soest und Olpe – nahmen an diesem alle drei Jahre stattfindenden Ereignis teil.

In drei Wettbewerben durften sich Freiwillige aus jedem Kreis den Aufgaben im eigens erstellten Battlecup stellen. Olpe siegte mit 19 Punkten vor Soest (17) und Arnsberg (12). Es folgten Meschede (11), Brilon (7), Lippstadt (6) und Iserlohn (5).

Begrüßt wurden die Teilnehmer von Bundesjugendsprecher Thomas Lepping, Bundesoberst Karl Jansen, Balves Vorsitzendem Engelbert Prinz von Croy, Landrat Thomas Gemke, dem stellvertretenden Bürgermeister Heinrich Stüeken und dem Bundesjugendkönig Hubertus Sauerwald.

Stolz waren die Balver, diesen Bundesjungschützentag auszurichten. Thomas Lepping verwies darauf, dass dieser zum ersten Mal von einer Schützenbruderschaft durchgeführt wurde. Dafür hatten sich die Gastgeber ins Zeug gelegt und nur das Beste aufgeboten – Meinolf Preuß-König moderierte, für Musik sorgte DJ Pascal Schmitz und der Abend wurde von den Amigos gestaltet.

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Bundesjungschützentag in der Balver Höhle

Den über 700 Teilnehmern aus 50 Vereinen gefiel die Atmosphäre und vor allem die kühlende Höhle, so dass bei den hochsommerlichen Temperaturen nur das Nötigste draußen erledigt wurde. Gefeiert wurde drinnen und gespielt auch in der extra dafür angelegten, großen Arena. Körperbeherrschung, Geschicklichkeit und Kraft waren bei den Wettkämpfen am Samstag gefragt.

In drei Minuten mussten jeweils fünf Mitglieder einen Tischtennisball auf Löffeln weiterreichen. Weil diese in den Mündern steckten, war es schwierig, die kleine weiße Kugel in den Eimer zu befördern. Eine Schubkarre mit Platz für eine Person, die von einem Fahrer durch einen Slalom-Parcours, über eine Wippe, zum Wendepunkt und wieder zurück geschoben werden musste, stand danach im Mittelpunkt. So schnell wie möglich musste dies geschehen, zwei Mal Fahrer und Beifahrer gewechselt werden. Vier Tonnen wog der Trecker, der zum Schluss von sieben kräftigen Jungschützen 20 Meter weit über die Tanzfläche der Höhle ins Ziel gezogen werden musste.

Für Arnsberg zahlte sich der Wettkampf mit 50 Wertmarken aus. Die Soester freuten sich über 75 Marken. Die Delegation des Kreises Olpe erhielt 100 Wertmarken für den Abend. Danach gehörte den Amigos die Bühne. Sie heizten dem Publikum in der Höhle ordentlich ein. ▪ jk

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