Praktikum hilft bei der Entscheidungsfindung

Die 16-jährige Stefanie Fuchs versuchte sich drei Wochen lang erfolgreich als Einzelhandelskauffrau.

BALVE ▪ 46 Zehntklässler haben jetzt in Balve ihr zweites Betriebspraktikum in Angriff genommen. Viele hatten sich dazu entschlossen, in dieser dreiwöchigen Praktikumszeit einen weiteren Ausbildungsberuf näher kennen zu lernen. Einige aber hatten sich bereits auf einen Beruf festgelegt und nahmen so ihren späteren Ausbildungsberuf noch einmal genauer unter die Lupe.

Nachdem beispielsweise die 16-jährige Stefanie Fuchs aus der 10a im vergangenen Schuljahr drei Wochen im Kindergarten arbeitete, entschied sie sich dieses Mal für den Beruf der Einzelhandelkauffrau: „Für meine Berufsausbildung könnte ich mir den Beruf schon vorstellen“, erklärte sie, „dann allerdings in einem größeren Betrieb.“

Das begründete sie so: „Das Durchlaufen unterschiedlicher Abteilungen mit anderen Angeboten finde ich interessanter und abwechslungsreicher.“

Der Praktikumswunsch der 15-jährigen Sina Volmer aus der 10b ging ebenfalls in Richtung Dienstleistung. Im Balver Fitnesstreff hatte sie die Möglichkeit, sich den Beruf der Sport- und Fitnesskauffrau näher anzuschauen. Sie stellte fest, dass dies ein sehr facettenreicher Beruf ist mit einem umfangreichen Aufgabenbereich mit theoretischen aber auch mit praktischen Aufgaben.

Ihr Fazit: „Das ist ein interessanter Beruf mit vielen Möglichkeiten. Hier im Fitnesstreff hat es mir sehr gut gefallen.“ Ihr Erfahrungen: „Ich konnte bei unterschiedlichen Sport- und Fitnessangeboten helfen und auch an der Rezeption arbeiten, zum Beispiel Termine absprechen und Erläuterungen zu einzelnen Angeboten geben.“ Abschließend stellte sie fest: „Ich hätte schon Lust, in diesem Beruf meine Ausbildung zu machen.“

Handwerklicher oder sozialer Beruf, fragte sich hingegen Christian Wiefels, 15-jähriger Schüler aus der 10a. Er schaute sich deswegen bei seinen Praktika beide Berufsbilder an.

In diesem Jahr verbrachte er sein dreiwöchiges Praktikum im Antoniuskindergarten in Garbeck und fühlte sich dort sichtlich wohl: „Es macht großen Spaß, mit den Kindern zu arbeiten.“

Die Entscheidung, was er nach der Schule machen wolle, sei dennoch pro Handwerk ausgefallen: „Ich werde eine Ausbildung zum Heizungsinstallateur machen, später zur Meisterschule gehen und dann den Betrieb meines Vaters übernehmen“, teilte er mit.

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