Europäische Mobilitätswoche

Balver Vorschulkinder entwickeln Ideen zum Thema Mobilität

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Im Sausebraus-Kindergarten in Eisborn malten die Vorschulkinder Bilder zum Thema „Mobilität“

Balve – Die Vorschulkinder des Familienzentrums Heilige Drei Könige in Garbeck sind sehr kreativ darin, Ideen zu entwickeln, wie sich Groß und Klein zukünftig aus den Ortsteilen in die Stadt und zurück bewegen könnten.

„Eine Rutsche von Leveringhausen in den Kindergarten“, könnte sich Maxim vorstellen. Lina bevorzugt den Bollerwagen als Fortbewegungsmittel, und Joshua ein Flugzeug mit Trampelantrieb. „Unsere Kinder sind fit, was dieses Thema angeht“, sagte Insa Schmoll, Leiterin des Familienzentrums. „Wir haben uns schon im Haus der kleinen Forscher mit Mobilität beschäftigt.“ Darum geht es auch bei der Europäischen Mobilitätswoche (16. bis 22. September), an der sich die Stadt Balve 2020 wieder beteiligt. 

„Wegen Corona fällt diese Woche leider anders aus als im vergangenen Jahr“, erläuterte die beim städtischen Ordnungsamt für dieses Thema zuständige Sachbearbeiterin Sonja Flessa-Allhoff im Gespräch mit der Redaktion. Nachdem 2019 noch Grundschulkinder mit Kreide Verkehrszeichen auf den Rathausparkplatz gemalt hatten, mussten dieses Mal alle Aktionen für die 83 Vorschulkinder in den Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet abgesagt werden. „Stattdessen haben wir einen Malwettbewerb veranstaltet, für den wir die Kitas mit Malvorlagen versorgt haben“, sagte Flessa-Allhoff. 

Auf Rollschuhen oder mit dem Elektrobus

Die Mädchen und Jungen sollten sich überlegen, wie ihr Kindergarten oder demnächst die Schule anders als mit dem Auto erreicht werden kann. Im städtischen Kindergarten Sausebraus in Eisborn legt Mahela viel Wert auf Rollschuhe, Connor dagegen ist davon überzeugt, als Taucher jedes Ziel zu erreichen. „Oder mit dem Elektrobus und mit dem Elektroflugzeug.“ Und Lennard setzt voll auf ein Skateboard mit Lenkdrachenantrieb. „Man kann aber auch mit dem Elektroauto fahren“, ergänzte er. 

Die Vorschulkinder des Garbecker Familienzentrums beteiligten sich am Malwettbewerb im Rahmen der Mobilitätswoche.

„Die Kinder wissen, wie Nachhaltigkeit funktionieren könnte“, sagte Nicole Engel, die diese Kindertageseinrichtung mit fünf Kolleginnen für 19 Kinder leitet. „Alle haben sehr kreative Zeichnungen abgeliefert.“ 

Eine Jury bewertet die Kunstwerke

Aus den Kitas werden in den nächsten Tagen alle gemalten Werke ins Rathaus gebracht und von einer Jury bewertet. „Keiner geht leer aus“, sagte Sonja Flessa-Allhoff, dass es Geschenke auch für diejenigen gibt, die in ihren Kitas nicht auf den ersten drei Plätzen landen. „Die besten Drei werden am 23. September in den Sitzungssaal des Rathauses zur Prämierung eingeladen“, sagt Flessa-Allhoff abschließend.

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