96 Schüler bei den Waldjugendspielen in Balve

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Die Forstbetriebsbeamten Kevin Hauser und Richard Nikodem begrüßten 96 Viertklässler zu den Waldjugendspielen und verteilten die Arbeitsbögen mit insgesamt 21 Fragen zu Wald, Natur und Umwelt.

Balve - 96 Schüler der vierten Klassen verlegten am vergangenen Mittwoch ihren Unterricht von ihrer jeweiligen Schule in die Natur, denn für sie stand die Teilnahme an den Waldjugendspielen auf dem Programm.

Insgesamt 21 Fragen zu Wald, Natur und Umwelt mussten auf dem etwa drei Kilometer langen Weg um den Schieberg beantwortet werden. „Es kommt nicht auf die Schnelligkeit an“, mahnte Richard Nikodem, Forstbetriebsbeamter, der den Kindern mit seinem Werdohler Kollegen Kevin Hauser den Ablauf der Spiele erklärte. Gruppenweise machten sich die Mädchen und Jungen daran, den Arbeitsbogen auszufüllen.

Dabei war die Hilfe aller Mitglieder gefragt, wenn nach dem richtigen Verhalten im Wald gefragt wurde, Blätter den Bäumen zugeordnet werden mussten oder aber der „Entdeckungspfad“ die volle Konzentration verlangte. Sechs Gegenstände, die nicht in den Wald gehören, waren in Augenhöhe aufgehängt worden und mussten gefunden werden. „Hier ist eine Flasche!“, meldete sich ein Mädchen zu Wort – sofort wurde diese aufgeschrieben. Außerdem gab es noch Stifte, ein Klötzchen, eine Filmdose, ein Nummernplättchen und Wäscheklammern zu entdecken.

Schüler der Rabe-Rudi-Klasse der Grundschule Balve haben sich in einem Fünferteam zusammen getan.

"Welche Wildtiere leben in diesem Wald?"

Fünf Blätter von Bäumen und Sträuchern mussten die Kinder sammeln und den Umfang eines Baumes mit der Fingerspanne messen. „Welche Wildtiere leben in diesem Wald?“, war eine andere Frage. Spannend war es, gegen Ende des Parcours fünf Fußspuren den Tieren zuordnen.

Im Unterricht wurden die Kinder bereits vor den Waldjugendspielen auf das Waldleben vorbereitet, sodass sie die ihnen gestellten Aufgaben nach einigem Überlegen beantworten konnten.

"Kontakt zur heimischen Tierwelt bekommen"

Förster Richard Nikodem: „Es ist wichtig, dass die Kinder frühzeitig Kontakt mit unserer heimischen Natur bekommen und so spielerisch die Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Waldfunktionen kennen lernen.“

 In den Grundschulen wurden die Fragen und Antworten anschließend ausgewertet. Jedes Kind bekam für die Teilnahme an den Waldjugendspielen eine Urkunde. Und nächstes Jahr sind die jetzigen Drittklässler dann an der Reihe.

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