Verein zur Förderung der Jugendhilfe: Endgültige Auflösung

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Rudolf Rath stolperte bei der Vereinsauflösung über formelle Hürden – nun gibt es einen weiteren Versuch.

Balve - „Die Auflösung eines Vereins erweist sich schwieriger als die Gründung“, fasste Rudolf Rath die bisherige Entwicklung des Vereins zur Förderung der Jugendhilfe Balve zusammen.

Nach zwei Sitzungen sollte dieser eigentlich nur noch von den Liquidatoren Rudolf Rath und Christel Bathe vertreten werden – dass eine dritte Sitzung erforderlich war, in der die gesamte Prozedur noch einmal von Anfang an durchgeführt werden musste, veranlasste das Amtsgericht Arnsberg: Dieses sah einen gravierenden Formfehler in der ersten Zusammenkunft.

„Ich hätte als stellvertretender Vorsitzender ausdrücklich ermächtigt werden müssen, die Sitzung zu leiten und das Protokoll zu unterschreiben“, sagte Rudolf Rath dazu. Er leitete also die Sitzung für den langfristig erkrankten Vorsitzenden Klaus Gödtner ohne Befugnis.

Und so gehen alle wieder auf Anfang zurück: Die Tagesordnung wurde erneut abgearbeitet, und dabei festgestellt, dass nur fünf stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. „Damit sind wir nicht beschlussfähig, um über die Auflösung abzustimmen“, stellte Rudolf Rath fest.

Es wurde zu einer weiteren Sitzung eingeladen, in der dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder endgültig das Ende des Vereins beschlossen werden kann. Dies soll am Montag, 24. März, um 18 Uhr im Balver Jugendzentrum der Fall sein. - jk

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