Beitrag zum Umweltschutz

Balver sollen „Balkonkraftwerke“ gefördert bekommen

Ein Blick auf die Wohnbebauung in Balve: In der Hönnestadt sollen auf möglichst vielen Balkonen Mini-Fotovoltaikanlagen als sogenannte Balkonkraftwerke entstehen. Das wünscht sich zumindest die UWG.
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Ein Blick auf die Wohnbebauung in Balve: In der Hönnestadt sollen auf möglichst vielen Balkonen Mini-Fotovoltaikanlagen als sogenannte Balkonkraftwerke entstehen. Das wünscht sich zumindest die UWG.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Balve (UWG) setzt sich für eine Stromerzeugung auf den heimischen Balkonen mit sogenannten Mini-Fotovoltaikanlagen als „Balkonkraftwerke“ ein. Jährlich soll die Anschaffung von 50 Stück mit jeweils 100 Euro bezuschusst werden.

Diese Idee stellte UWG-Fraktionsvorsitzender Lorenz Schnadt bereits während der Ratssitzung im Februar vor (wir berichteten), in der nächsten Sitzung des Stadtrates am Mittwoch, 5. Mai, ab 17 Uhr in der Volkringhausener Schützenhalle kommt dieses Thema zur Abstimmung auf die Tagesordnung.

„Die Anschaffung liegt zwischen 300 und 1000 Euro“, erläuterte Lorenz Schnadt der Redaktion auf Anfrage die Stellungnahme, die dem Tagesordnungspunkt beigefügt wurde. „Solch ein Balkonkraftwerk ist eine preiswerte Möglichkeit, Sonnenenergie für den privaten Haushalt zu nutzen, um so einen Teil zum Umweltschutz beizutragen.“

Schnadt: Anlage rechnet sich nach fünf bis zehn Jahren

Rechnen würde sich eine solche Anlage nach fünf bis zehn Jahren. Schnadt hat in seiner Stellungnahme sechs Vorteile zusammengefasst, die aus seiner Sicht für die Anschaffung eines solchen „Balkonkraftwerkes“ sprechen: eine kompakte Anlage sei sparsam, helfe beim Umweltschutz, sei leicht zu installieren, außerdem mobil, für Eigentümer und Mieter geeignet und müsse nicht beim Netzbetreiber angemeldet werden.

Optimistisch gibt er sich mit Blick auf die Sitzung am nächsten Mittwoch in Volkringhausen, wenn über die Möglichkeit der Förderung abgestimmt werden soll. „Ich bin zuversichtlich, dass die CDU dem Antrag zustimmen wird, denn ich habe von dort ein leicht geräuschvolles Nicken wahrgenommen“, sagt Schnadt abschließend.

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