Balver Schützen flüchten vor der Hitze in die Höhle

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Christoph und Birgit Rapp sind das amtierende Balver Schützenkönigspaar. Am Wochenende werden sie wieder – wie hier im vergangenen Jahr am Schützenfestmontag – in die Höhle einziehen.

BALVE ▪ Die Balver Schützenfestsaison erreicht an diesem Wochenende mit dem Fest der St. Sebastian-Bruderschaft ihren Höhepunkt. Drei Tage lang werden die Schützen und ihre Gäste in der Balver Höhle Zuflucht vor der Sommerhitze suchen.

Mit ihrem amtierenden Königspaar, Christoph und Birgit Rapp, aber auch den Jubelregenten Heinz und Mechthild Burghard (40 Jahre) sowie Egbert und Bärbel Lindemann (25 Jahre) werden die Schützen am späten Samstagnachmittag den ersten Marsch zur Höhle antreten. Gleich nach dem Einzug wird Brudermeister Engelbert Prinz von Croy die Sieger und Platzierten des Kompaniepokalschießens auszeichnen, ehe nach einer kurzen Pause der Große Zapfenstreich ansteht. Danach darf getanzt werden.

Höhepunkt des Sonntags ist zweifellos der große Festzug mit dem amtierenden Königspaar und seinem Hofstaat im Mittelpunkt. Sieben Musikkapellen werden die Schützen durch die Stadt begleiten. Ebenfalls mit dabei: Schützenabordnungen aus Bad Muskau und Fischeln.

Am Montag steht nach dem morgendlichen Kirchgang das spannendste Element des Schützenfestes an: Ab 10 Uhr werden die Schützen an der Höhle das Feuer auf den hölzernen Vogel eröffnen. Zwei Fragen beschäftigen die Beobachter dabei: Wieviele Schüsse wird er diesmal aushalten? Vor allem aber: Wer wird den letzten, den entscheidenden Schuss abgeben und sich für ein Jahr die Regentschaft über die Balver Bruderschaft sichern? Nach rund einer Stunde dürften die Antworten darauf gegeben sein, dann geht es zunächst wieder in die Höhle und schließlich gegen 13 Uhr zurück in die Stadt. Am späten Nachmittag wird sich das neue Königspaar dann mit seinem Hofstaat im letzten Festzug zur Höhle präsentieren.

Hier gibt es das Plakat zum Balver Schützenfest zum Download!

Die Weichen für ein stimmungsvolles Schützenfest hat der Vorstand der St. Sebastian-Bruderschaft gestellt. „Die Höhle ist in einem guten Zustand“, versicherte Geschäftsführer Martin Terbrüggen. Die Preise bleiben im Vorjahresvergleich unverändert: Nur am Samstag werden acht Euro Eintrittsgeld verlangt, ansonsten ist der Eintritt frei. Das Glas Bier wird weiterhin für 1,15 Euro ausgegeben. ▪ vg

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