Balver Schokolade: "Fairsuchung" aus der Hönnestadt

+
Zum Anbeißen: Die „Fairsuchung“ aus Balve wird als 100-Gramm-Tafel in den Geschmacksrichtungen Zartbitter und Vollmilch verkauft. Hier testen Christian Hömberg, Michael Bathe und die stellvertretende Bürgermeisterin Siegrid Schmidt das Produkt. 

Balve - Balve ist einfach zum Anbeißen, und dies in den Geschmacksrichtungen Zartbitter oder Vollmilch. In der handlichen 100-Gramm-Schokoladentafel kommt sie daher, die süße „Fairsuchung“ aus der Faitrade-Stadt Balve.

Vorgestellt wurde diese am Dienstag im Rathaus.  Michael Bathe, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, testete den Geschmack beider Schokoladensorten. 

„Vorzüglich“, lautete sein Urteil. Ebenso voll des Lobes war er für den Fairtrade-Arbeitskreis, der es ermöglichte, eine Balver Schokolade mit fair gehandelten Zutaten herstellen zu lassen. 

Schokolade wird in Menden produziert 

Produziert wird die „Fairsuchung“ in der Schokoladenmanufaktur Sauerland in Menden. Betriebsleiter Christian Hömberg sagte: „Mit dieser Schokolade haben wir erstmals für eine Stadt ein eigenes Produkt mit Zutaten aus dem fairen Anbau hergestellt.“ 

Während andere Kommunen auf Umverpackungen mit fairem Siegel setzen, ging der Arbeitskreis einen Schritt weiter. „Faire Produkte und ein regionaler Erzeuger sind eine gute Kombination“, erläuterte Birgit Schäfer vom Arbeitskreis. Und Andrea Schulte ergänzte: „Wir sind sehr ehrgeizig.“ 

Die Balver Schokolade wurde am Dienstag im Rathaus offiziell vorgestellt.

Handgeschöpft ist die Schokolade und mit hochwertigen Zutaten. 70 Prozent ist der Kakaogehalt in der Zartbittervariante, und dies mit einer leichten Vanille-Note, wie der Schokoladenexperte Christian Hömberg erläuterte. Die Vollmilchversion kommt auf 33 Prozent Kakaogehalt, hat dazu eine Karamell- und leicht nussige Note. 

Eineinhalb Jahre Vorlaufzeit

Eineinhalb Jahre, so Schulte, vergingen von der Idee bis zur Umsetzung. Die Suche nach einem Investor gestaltete sich dabei als langwierig, denn eigentlich sollte die „Fairsuchung“ ein „Leader-Projekt“ werden, ließ sich jedoch nicht mit den Förderrichtlinien vereinbaren. 

Letztlich ging die Stadt in Vorleistung für die Herstellung der ersten Charge von 250 Tafeln je Sorte. Und die Stadt bekommt auch alle Einnahmen aus dem Verkauf. Für 2,80 Euro gibt es die Schokolade im Weinhaus Schmitz, der SGS-Tauchschule, im Kulturbüro und an Ständen der Dritte-Welt-Gruppe. Weitere Verkaufsstellen werden derzeit noch gesucht. 

Knips entwirft die Verpackung 

Zudem wird die Tafel Balver Schokolade ab sofort Bestandteil in den Geschenkkörben der Stadt für besondere Anlässe sein. „Ein weiterer Meilenstein für unsere Stadt“, sagte Michael Bathe zu diesem Projekt, mit dem die Hönnestadt im weiten Umkreis ein Alleinstellungsmerkmal hat. Anteil daran hat auch Museumsleiterin Ulrike Knips, die die Verpackung entworfen hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare