Balver Schneepflug streift ein Auto

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Carsten Glänzel koordiniert im Rathaus den Winterdienst.

BALVE ▪ Wiederholt hatte der städtische Winterdienst Anwohner darum gebeten, vor allem in den schmalen Anliegerstraßen so zu parken, dass sie für die Räumfahrzeuge passierbar bleiben. Obwohl die Räumkräfte oftmals auf taube Ohren gestoßen sind, ist es nicht zu größeren Zwischenfällen gekommen – bis zum vergangenen Freitag.

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat ein Räumfahrzeug an Heiligabend gegen 19 Uhr in der Straße Unterm Wachtloh mit dem Räumschild ein Auto touchiert. Daraufhin hat sich der Winterdienst im übrigen Einsatzgebiet dieses Fahrzeugs erheblich verzögert.

Die Stadtwerke haben jetzt die Konsequenzen aus diesem Vorfall gezogen: „Bis auf weiteres wird Unterm Wachtloh nicht mehr geräumt“, bestätigte Winterdienst-Koordinator Carsten Glänzel am Dienstag auf Anfrage des Süderländer Volksfreunds.

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Ihrer Winterdienstpflicht nachkommen werde die Stadt dagegen jetzt verstärkt auf Gehwegen, beispielsweise entlang der B 229 in Langenholthausen oder entlang der K 12 in Garbeck. „In diesen Bereichen wird bereits seit heute nachgearbeitet“, sagte Glänzel am Dienstag und versicherte, der Winterdienst werde „dran bleiben“.

Derweil wartet der städtische Bauhof immer noch auf neues Streusalz. Inzwischen habe er eine Lieferbestätigung für den 10. Januar erhalten, teilte Carsten Glänzel auf Nachfrage mit. Ein Lieferant aus dem rheinland-pfälzischen Nickenich habe 25 bis 27 Tonnen Auftausalz avisiert. Sicher, dass diese Lieferung aber auch tatsächlich pünktlich und in der gewünschten Menge eintrifft, ist Glänzel allerdings nicht. Deshalb werde Salz weiterhin sparsam eingesetzt. ▪ vg

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