Balver Reiterjugend zeigt „Die Schöne und das Biest“

Im Spiegel sieht Belle ihren kranken Vater, das Biest erlaubt ihr die Reise zu ihm. ▪

WOCKLUM ▪ Mit der Aufführung des Musicals „Die Schöne und das Biest“ hat die Jugendabteilung des Reitervereins Balve am zweiten Weihnachtstag das Publikum in der Reithalle Wocklum verzaubert. Innerhalb weniger Wochen hatten die Jugendlichen unter Regie von Susanne Appelhans und Martina Krumrei das Disney-Stück einstudiert und dabei eine perfekte Symbiose zwischen Märchen, Reiter und Pferd geschaffen.

Ein Augenschmaus waren auch die Kostüme, die größtenteils von Elisabeth von Croy genäht worden waren. Besonders Madame Pottine (Hannah Camminady), der Kerzenständer Lumiere (Vicky Betten) und die Uhr von Unruh (Martina Krumrei) waren Blickänge. Mehr als 40 Mädchen und ein Junge sowie einige Schulpferde agierten in dem märchenhaften Musical. Als schöne Belle überzeugte Isabelle Müller an der Seite des Biests (Leonie Sucevic), das ehemals als gefühlskalter Prinz von einer Fee in ein hässliches Geschöpf verwandelt worden war. Nur durch die Liebe eines Menschen konnte es zurückverwandelt werden.

Hier gibt's weitere Fotos vom Weihnachtsreiten:

Balver Weihnachtsreiten 2010

Und genau darauf zielte die ganze Geschichte natürlich ab: In einem kleinen französischen Dorf lebte Belle mit ihrem Vater (Doreen Lamm), der sich im unheimlichen Wald verlief und das verwunschene Schloss erreichte, wo ihn das Biest gefangen nahm. Belle befreite ihn, in dem sie sich an seiner statt gefangen nehmen ließ. Im verzauberten Hofstaat lebten auch der Kerzenständer Lumiere, die Teekanne Pottine und die Uhr von Unruh, die den Fluch über den Prinzen und sein Schloss durch die Liebe von Belle brechen wollten. Bis dahin war es jedoch ein langer Weg, den auch der eifersüchtige Verehrer von Belle, Gaston (Laura Beule), ständig durchschritt. Schließlich brach Belle den Fluch und das Biest verwandelte sich in einen sympathischen Prinzen (Elisa Spelsberg).

Im Hintergrund der Kulisse waren die Reiter und Pferde die Hauptdarsteller. Sie bereicherten die Aufführung mit perfekt zur Musik abgestimmten gerittenen Qaudrillen. Die Original-Musik aus dem Disney-Musical war passend zusammengeschnitten worden, so dass die Akteure quasi playback agierten. Eine schöne Überraschung war abschließend das live gesungene Duett von Solveig Wassmuth und Nadine Müller, die mit dem Titelsong „Die Schöne und das Biest“ begeisterten.

So gelang es der Reiterjugend mit der traditionellen Aufführung eines Weihnachtsmusicals wieder, den Zuschauern ein besonderes Weihnachtsgeschenk zu machen und sie fernab des Feiertagstrubels in familiärer Atmosphäre in eine zauberhafte Märchenwelt zu entführen – ganz so, wie es im Titelsong heißt: „Märchen schreibt die Zeit, immer wieder wahr, eben kaum gekannt, dann doch zugewandt, unerwartet klar......“. ▪ uba

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