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Balver Rathaus hat jetzt einen neuen Haupteingang

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Von: Julius Kolossa

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Das Bürgerbüro im Balver Rathaus macht auch von außen einen modernen Eindruck.
Das Bürgerbüro im Balver Rathaus macht auch von außen einen modernen Eindruck. © Julius Kolossa

Die Stadt Balve investiert weiterhin in ihr Rathaus: Die jüngste Baumaßnahme hat 200 000 Euro gekostet und war eine vier Monate dauernde grundlegende Modernisierung des Bürgerbüros. 

Balve ‒ „Das Geld ist vernünftig angelegt“, mit diesen Worten stellte der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Michael Bathe, das neue Bürgerbüro vor, das bereits am 17. Dezember den Testbetrieb aufgenommen hat.

Dort können nach Terminabsprache alle behördlichen Angelegenheiten wie Anmeldungen, Ummeldungen oder die Beantragung von Ausweisen vorgenommen werden. „Hier sind auch alle gängigen Formulare wie Lohnsteuerjahresausgleich, Abfallkalender, Sperrmüllkarten oder für den Schwerbehindertenausweis hinterlegt“, zählte Maria Deimel auf. Sie ist im Bürgerbüro mit ihren Kolleginnen Andrea Rapp, Anna-Lena Holtz und Sabine Storch-Fälsch tätig.

Und an den vier Rathausmitarbeiterinnen führt kein Weg mehr vorbei für den, der ins Rathaus will. Michael Bathe: „Ab sofort ist dies der neue Haupteingang für das Rathaus. Dieser ist jetzt barrierefrei. Der alte Haupteingang bleibt verschlossen.“ Nach Terminabsprache wird das Bürgerbüro nun geöffnet, und dies als Anlaufstelle für das gesamte Haus. „Auch Gespräche mit Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern werden hier koordiniert.“ Die 3G-Regelung wird am Eingang kontrolliert, und auch das Tragen einer Maske innerhalb des Gebäudes ist Pflicht.

Im 1963 gebauten Balver Rathaus hatte an dieser Stelle bis 1998 die Post ihren Standort. Der damalige Stadtdirektor Manfred Rotermund hatte seinerzeit dafür gesorgt, dass dann ein Bürgerbüro hier eingerichtet wurde. Die Dienstleistungen der Post wurden dann an der Alten Hospitalgasse, später im Kiebitz-Markt (jetzt Netto), und aktuell im Raiffeisen-Markt angeboten.

Nach 23 Jahren hielt es die Stadt nun für angebracht, das Bürgerbüro umzugestalten. „Modern mit Windfang, Akustikdecke und höhenverstellbaren Arbeitstischen, technisch auf dem neuesten Stand, freundlich und bürgerfreundlich“, beschrieb Bathe das Großraumbüro. Es fehlen noch einige kleinere Arbeiten wie das Anbringen von Trennwänden oder zwei Bildschirmen im Wartebereich. Dort werden die Besucher über die Stadt Balve informiert.

Während der Umbauarbeiten mussten die Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros immer wieder im Rathaus umziehen. Maria Deimel: „All dies wurde sehr gut von den Bürgern mitgetragen. Sie hatten viel Verständnis.“ Und auch das umgebaute Bürgerbüro sei bislang auf sehr viel positive Resonanz gestoßen. Die Wartezeiten könnten auf ein Minimum reduziert werden und auch der Datenschutz werde dabei wegen des zu steuernden Besucherandrangs gewährleistet. Michael Bathe: „Wir sind weiterhin dabei, unsere Verwaltung zu digitalisieren, und bieten nach wie vor unseren Bürgern an, Dienstleistungen an einer Anlaufstelle mit Ansprechpartnern zu erhalten.“

Terminvereinbarungen mit dem Büürgerbüro sind über die Internetseite www.balve.de möglich.

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