28 Balver pilgern auf dem Jakobsweg

Auch die Moselbrückengrenze im luxemburgischen Schengen passierten die Balver während ihrer dreitägigen Pilgerwanderung.

Balve - 28 Mitglieder der Kolpingsfamilie Balve haben eine dreitägige Pilgerwanderung hinter sich. Drei „anstrengende aber wunderschöne Tage“ waren sie unterwegs und erkundeten den Jakobsweg.

Eine landschaftlich reizvolle Strecke auf dem deutsch-luxemburgischen Jakobsweg hatten die Organisatoren der Kolpingsfamilie für die Balver ausgewählt. So startete die Gruppe am ersten Tag um 6.10 Uhr von Werdohl aus mit dem Zug nach Konz, wo die Saar in die Mosel mündet. Bei sommerlichen Temperaturen stiegen die Pilger von dort dem Saargau entgegen. Am Metzenberg bei Tawern führte ihr Weg an einer Rekonstruktion eines römischen Tempelbezirks vorbei. Dann ging es weiter über Streuobstwiesen und Felder bis ins Mannebachtal zur idyllisch gelegenen Pfarrkirche Litdorf-Rehlingen, die St. Jakobus geweiht ist. 16 Kilometer waren geschafft.

Am zweiten Tag führte der Weg weiter auf der Kammlinie des Saargau auf einer Höhe von 400 Metern. Während der Mittagspause am Friedensdenkmal trafen erneut zwei Pilger aus Ostwestfalen auf die Balver. Mehrmals hatten sie unterwegs bereits Erfahrungen über den Weg ausgetauscht. Nach 20 Kilometern, zuletzt hinab durch Weinberge zur Obermosel, wartete im saarländischen Weinort Perl der Hotelgarten. In geselliger Runde verging der Abend sehr schnell.

Am dritten Tag ging es über die Moselbrücke hinüber ins luxemburgische Schengen. Am Denkmal für das bekannte Schengener Abkommens, packte ein Teilnehmer seine Mundharmonika aus und ermunterte alle, die Europahymne mitzusingen. Weiter führte der Weg nach Lothringen. Bei sengender Sonne marschierte die Truppe einen steilen Weinberg hinauf. In Sierck-les-Bains, einem Ort mit Festungsanlage an einer Moselschleife, telefonierten die Verantwortlichen dann nach rund elf Kilometern den Busfahrer herbei. Der letzte steile Anstieg Richtung Freching blieb den Balvern erspart.

In Trier, der letzten Station der Pilgerreise, nahm die Gruppe schließlich noch an einer Stadtführung teil. Dann ging es, nach einem kurzen Besuch in einem „Kaffeegarten“, mit dem Bus zurück nach Balve.

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