Balver Sternsinger sind ein Segen

In Eisborn wurden gestern 24 Mädchen und Jungen auf ihren Weg zu den Menschen in ihren Häusern gesandt.

BALVE - „Auf Euch können wir stolz sein“, hörten Sonntag die Mädchen und Jungen in den Balver Kirchen, die sich am Samstag und Sonntag als Sternsinger auf den Weg machten.

Als Caspar, Melchior und Balthasar gewandet, zogen sie von Haus zu Haus, um den Segen: „Christus segne dieses Haus“ zu bringen. Dafür wurden in den Gotteshäusern die Kreiden, Sterne und auch ihre Kronen gesegnet.

Pastor Stefan Siebert freute sich über den königlichen Besuch in der St. Blasius-Kirche. Die 35 Kinder und drei Erwachsenen lobte er für ihren Einsatz: „Ihr habt als Segensbringer für Balve eine unendlich wichtige Aufgabe.“ Der Segen sei ein Zeichen, das für den Alltag wertvoll sei: „Er ist ein Schatz.“ Den Sternsingern gab er mit auf den Weg: „Seid ein Segen und werdet für viele ein Segen.“

An die über 800 Jahre alte Sternsinger-Tradition erinnerte Hubert Nitsche, Pastor im Ruhestand, gestern in der St. Antonius-Kirche in Eisborn die Gemeinde und besonders die 24 Mädchen und Jungen, die dort für die bistumsweite Aktion unter dem diesjährigen Motto: Segen bringen und Segen sein“ aktiv werden. Der Geistliche: „Ihr Kinder lasst den Stern über den Häusern leuchten.“ Sie würden den Segen bringen, der einst den Heiligen Drei Königen erschienen sei aus der Güte und Freundlichkeit Gottes, „und deshalb sei ihr unterwegs als Friedensbringer.“

Auch in Mellen, Beckum und Langenholthausen fand die Aussendung der Sternsinger statt.

Von Julius Kolossa

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