Gas-Alarm am Löcker-Weg in Balve

Ab 15.15 Uhr wurde gestern am Dechant-Löcker-Weg Gasalarm ausgerufen. - Foto: Kolossa

Balve - Gas-Alarm wurde am Freitag ab 15.15 Uhr am Dechant-Löcker-Weg ausgerufen. Von der Polizei wurde die Sperrung der Zufahrt von der Straße, als auch der Durchgang durch den Park und von der Grundschule verboten – austretender Gasgeruch lang auch eine Stunde nach dem Unfall noch in der Luft.

Passiert war das Unglück beim 30. und letzten Loch, das Franz-Josef Fongern, Küster der Pfarrkirche St. Blasius, mit einer eisernen Brechstange bohren wollte. „Für die Diakon-Weihe soll mit Fahnen entlang des Weges zur Grundschule beim Empfang ein würdiger Hintergrund geschaffen werden“, erklärte er. „Als ich die Stange zum letzten Mal in die Erde gestoßen hatte, roch ich sofort Gas.“

Er ließ die Brechstange, die er nicht mehr herausziehen konnte, im Loch, und verständigte die vor Ort tätigen Mitglieder vom Malteser Hilfsdienst. Diese riefen sofort die Feuerwehr. Bis zum Ausbaggern der Unfallstelle auf der Grünfläche vor dem Malteserheim hatten Kameraden der Löschzüge aus Balve und Garbeck unter der Leitung von Frank Busche, Wehrleiter, alles für einen eventuellen Löschangriff vorbereitet.

Das Leck wurde schließlich ausgebaggert und abgedichtet – das Abstellen des Gases erwies sich wegen der dort liegenden Ringleitung, so die Einsatzkräfte, als nicht möglich. Die Feuerwehr war solange vor Ort, bis Entwarnung gegeben werden konnte. Besonders betroffen war in dieser Zeit der Malteser Hilfsdienst, der im Einsatzfall nicht an seine Ausrüstung gekommen wäre.

Sechs Mädchen und Jungen wurden aus dem St. Blasius-Kindergarten geschafft. Sie warteten in den Räumen des Malteser Hilfsdienstes auf ihre Eltern. - jk

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