Kita „Kinderkreisel“ feiert 30-jähriges Bestehen

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Kita-Leiterin Christiane Schulte (rechts auf der Treppe) und Rupert Vogel, Vorsitzender der Elterninitiative, begrüßten die Eltern, Kinder und Besucher.

Balve - Die Kindertageseinrichtung „Kinderkreisel“ an der Hofstraße feierte am Samstag ihr 30-jähriges Bestehen.

„Ihr Kinder seid natürlich die wichtigsten Gäste“, betonte Christiane Schulte, „Kinderkreisel“-Leiterin, die neben den 35 hier betreuten Mädchen und Jungen auch deren Geschwister, Eltern, und Ehrengäste wie den stellvertretenden Bürgermeister Alexander Schulte und Ulrike Backhaus vom Kreisjugendamt begrüßte. 

Bei der Feier zum 30-Jährigen dabei waren auch viele Eltern, die die Einrichtung 1988 mit gegründet hatten. Ihnen sei es zu verdanken, so Schulte, dass aus einer vor 36 Jahren entstandenen Idee der gegenseitigen Betreuung zu Hause, ein eigenes Haus für diese Zwecke in der Hofstraße entstand. 

Älteste Initiative im Märkischen Kreis 

Der „Kinderkreisel“ sei eine Einrichtung „mit Wohlfühlcharakter“, lobte Ulrike Backhaus den langjährigen ehrenamtlichen Einsatz der Eltern. Dies sei nicht selbstverständlich und vor allem sehr selten, denn im Märkischen Kreis gibt es nur fünf Kitas, die von Elterninitiativen geleitet werden. Davon hat Balve die älteste. Gewürdigt wurde dies mit Spielen für die Kinder und Nervennahrung für die Erzieher. Zehn sind es, die sich die Arbeit aufteilen. 

Voll des Lobes war auch der stellvertretende Bürgermeister Alexander Schulte: „Liebe Erzieherinnen, die Kinder lieben Sie und haben Sie ins Herz geschlossen. Sie sind als Team mit einer solchen Begeisterung bei der Sache, dass man unsere Jüngsten fast ein wenig beneiden könnte.“ Die ersten Lebensjahre in einer solchen Umgebung verbringen zu dürfen, sei ein guter Grundstock für das Leben. 

Neuer Kletterturm: Dank an die Spender 

An die Eltern gerichtet sagte Schulte: „Sie wissen, dass Sie ihre Kinder nicht irgendwem überlassen. Sie sind sich im Klaren und auch sehr darauf bedacht, dass im ,Kinderkreisel’ wichtige, verantwortungsvolle und mitunter auch schwierige Arbeit im Dienst an Ihren kleinen Persönlichkeiten geleistet wird.“ 

Es waren nicht viele Worte, die an diesem Tag gewechselt wurden, denn der Spaß und das Spielen sowie Spannung mit einem Zauberer sollte im Mittelpunkt stehen. Dazu gehörte auch der Kletterturm, der vor einem Jahr mit 3000 Euro als Crowdfunding-Projekt der Volksbank ermöglicht wurde. Auch diesen vielen Spendern, die ihren Beitrag dazu geleistet hatten, wurde gedankt.

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