Für Balver Kinder beginnt der Lesesommer

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Büchereileiterin Roswitha Schubert zeigt eine Auswahl der Bücher für die Leseclubs. ▪

BALVE ▪ Schon bevor am Dienstag um 14 Uhr die Türen der Bücherei Balve öffneten, standen Kinder davor und hofften darauf, die ersten zu sein, um ihre Wunschlektüre zu ergattern.

Der allererste war schon mehr als eine halbe Stunde früher da und wartete geduldig bis der Startschuss für den diesjährigen „SommerLeseClub“ und den „Leseclub Junior“ fiel. Schon im vergangenen Jahr hatten sich während der Sommerferien fast 100 Kinder und Jugendliche beteiligt und insgesamt rund 1000 Bücher gelesen. Für dieses Jahr haben sich schon rund 50 angemeldet.

In den ersten Minuten, die die Bücherei gestern geöffnet hatte, waren schon rund 15 junge Leser da und stürzten sich auf die aktuellen Ausleih-Angebote. Viele wussten schon ganz genau, was sie wollten. Die Bücher um Heldin Rosa zum Beispiel. Für den Leseclub junior – der ist für Grundschulkinder – können alle entsprechenden Bücher aus dem Bestand ausgeliehen werden. Beliebt sind, so sagt Büchereileiterin Roswitha Schubert, beispielsweise Geschichten um Kommissar Kugelblitz, oder aus der Beast-Quest-Reihe. Abenteuer und Fantasy stehen, neben Herz-Schmerz-Geschichten, auch bei den Älteren hoch im Kurs. Für die Teilnehmer des Sommerleseclubs, die zwischen zehn und 16 Jahren alt sind, gibt es eine bestimmte Auswahl von Büchern, aus denen sie für ihren Stempel im Leselogbuch wählen können. Insgesamt hat Roswitha Schubert 200 neue Bücher für den Lesesommer der Kinder und Jugendlichen angeschafft. Einige kommen noch während der Ferien druckfrisch hinzu. Investiert wurden damit rund 2000 Euro.

Ziel der Leseclubs, die vom Kultursekretariat in Gütersloh und dem Land NRW gefördert werden, ist es, die Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Diese wirke sich positiv auf viele Wissengebiete aus und schaffe gute Voraussetzungen für den Start ins neue Schuljahr, fasst Roswitha Schubert zusammen.

Jeder Teilnehmer kann bis zu drei Bücher pro Ausleihe mitnehmen –  2009 hätten einige ihre Bücher schon am Abend zurückgebracht und sich direkt neue geholt, erzählt Roswitha Schubert. Für den Logbuch-Stempel muss bewiesen werden, dass das Buch wirklich gelesen wurde. Für mindestens drei gelesene Bücher gibt es ein Zertifikat, über das die Schule informiert wird. Das kann auch einen positiven Vermerk im Zeugnis zur Folge haben. Im vergangenen Jahr kam ein Junge sogar auf 73 Bücher. Überreicht werden die Zertifikate bei der Abschlussparty am 1. September.

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