Uwe Isenberg erfüllt sich mit dem Sieg einen Traum

Gemischter Kegelclub „Bierwächter“ gewinnt die Stadtmeisterschaft

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Groß war der Jubel bei den „Bierwächtern“, die mit ihren 1927 Holz ungeschlagen an der Spitze der Gemischten Kegelclubs waren. Die Damen und Herren machten aus ihrer Freude keinen Hehl.

Balve -  Für Uwe Isenberg ging am Samstag ein Traum in Erfüllung, durfte er doch erstmals bei der Kegelstadtmeisterschaft den Pokal des Stadtmeisters entgegen nehmen: „Ich hab das Ding!“

Und dafür hat er 478 Holz geworfen. Bei den Damen stand Birgit Simon zum zweiten Mal in drei Jahren wieder auf dem Siegertreppchen. 384 Holz brachten ihr den Sieg. Zu gebührenden Ehren kamen die Meister, aber auch alle anderen Kegler, die den Abschluss der sieben Wochen während der Kegelstadtmeisterschaft am Samstag bei der Party in der Garbecker Schützenhalle feierten.

„Wir haben es uns alle verdient, die Puppen tanzen zu lassen und zu feiern“, betonte Markus Korbel, Kegelvater des ausrichtenden Kegelclubs 6Pils 4Kre, bei seiner Begrüßung. Angestoßen wurde auf 134 823 Holz, die von den 20 Damen und Herren, den 40 Aufschreibern, sowie den acht Damenclubs, zehn Gemischten Clubs und 22 Herrenclubs geworfen wurden.

Balver Stadtmeisterschaften im Kegeln

Es ist gute Tradition, dabei auch die schlechtesten Clubs zu besonderen Ehren mit dem „Jammerholz“ kommen zu lassen. Diesmal nahmen die „Glitzer Flitzer“ (Damen), „Ordentlich Ordentlich“ (Gemischt) und die „Eurotaucher“ (Herren) diese Auszeichnung in Form eines überdimensionalen Kegels entgegen.

Bester Damenclub zum dritten Mal in Folge war „Plan B“ mit 1730 Holz vor „El Gossos“ (1721) und „Gebt 8“ (1654). Groß war der Jubel bei den „Bierwächtern“, die mit ihren 1927 Holz ungeschlagen an der Spitze der Gemischten Kegelclubs waren. Zweite wurden „ZZS“ (1904), dritte „Die Frischlinge“ (1888). 

Bei den Herren holte der „KC Kackstuhl“ mit 2319 Holz den Gruppentitel und verwies „6Pils 4Kre“ nach drei Jahren als Meister auf den zweiten Platz (2297). Dritter wurden „Die Bierkutscher“ (2152).

In der Einzelwertung stand Birgit Simon mit Jutta Habbel (366) und Ulrike Aßhoff (364) auf dem Siegerpodest. 

Bei den Herren nahmen neben Uwe Isenberg Marcel Mertens (472) und Markus Niehoff (470) ein. 

Beste Aufschreiberinnen waren Britta Botermann, Nicki Aßhoff und Gudrun Grote, beste Aufschreiber Markus Niehoff, Bernd Rosen und Zlatko Mihajlovic.

Bei der Spezialdisziplin „Tandemkegeln“ trat bei den Damen-Mannschaften nur das Duo Silke Drögenkamp und Melanie Hofheinz an, die sich mit ihren 94 Holz keiner Konkurrenz geschlagen geben mussten. 

In der Herren-Teamwertung gaben acht Mannschaften alles. Zlatko Mihajlovic/ Dominik Westhoff (134) siegten vor Ralf Reimann/ Dominik Westhoff (132) und Marco Teller/ Marcel Mertens (120). 

Mixed: Melanie Hofhein/ Markus Niehoff (128), Silke Drögenkamp/ Markus Niehoff (127) und Sladja Maljenovic/ Dominik Westhoff (118). 

Die neun jüngsten Kegler haben ihre Auszeichnungen bereits auf der Kegelbahn entgegen genommen: Michelle Marquardt (45), Ben Schmoll (41), Lukas Allefeld (34), Valentina Hammecke (21) traten bei den bis Sechsjährigen an, Till Hofheinz (57), David Maljenovic (50), Jona Hofheinz (49), Noah Krüger (46) bei den Kindern bis zwöf Jahre und Marvin Niehoff (57) bei den bis 16-Jährigen an.

Den größten Wortanteil beim Keglerball hatte Moderator Uwe Isenberg, der die Teilnehmer in neun Wertungskategorien auf die Bühne rief, um ihnen ihre Urkunden, Medaillen und Pokale zu überreichen. Nach einer Stunde nahm er als erste inoffizielle Amtshandlung für sich in Anspruch, als Stadtmeister mit der Stadtmeisterin die Tanzfläche zu eröffnen.

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