Balver Höhle wieder freigegeben

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Jan Pfänder von der Firma Feldhaus erklärte Norbert Vierhaus von einer Hebebühne aus die durchgeführten Arbeiten.

Balve - Seit Montagnachmittag ist die Balver Höhle nach erfolgter Abnahme wieder freigegeben für Veranstaltungen, nachdem die Firma Feldhaus die Arbeiten im Eingangsbereich der Höhle Ende vergangener Woche abgeschlossen hatte.

Norbert Vierhaus von der Bezirksregierung Arnsberg war am Montag in die Hönnestadt gekommen, um die Bauarbeiten an der Höhle zu inspizieren und abzunehmen. Auf einer Hebebühne stehend, ließ sich Vierhaus von Projektleiter Jan Pfänder von der ausführenden Baufirma genau erläutern, welche Arbeiten am sogenannten Höhlenmund durchgeführt worden sind. 

Nach dem Ortstermin, den für die Balver St.-Sebastian-Schützenbruderschaft, die die Höhle betreibt, Geschäftsführer Wolfgang Riecke und Beiratsmitglied Hermann Hering wahrnahmen, erfuhren die Schützen noch am selben Tag, dass die Höhle ab sofort für Veranstaltungen wieder freigegeben ist. So steht der Premiere des Stücks „Die kleine Hexe“ nichts mehr im Weg. Der Festspielverein Balver Höhle möchte das Märchen erstmals am 4. Mai aufführen. 

Zuschuss der NRW-Stiftung

Rund vier Wochen dauerte die Sanierungsmaßnahme im Bereich des Höhlenmundes und verursachte Kosten in Höhe von etwa 100 000 Euro. Selbst tragen muss die Schützenbruderschaft von dieser Summe aber etwa nur 30 000 Euro. Die weiteren 70 000 Euro sind durch einen Zuschuss der NRW-Stiftung abgedeckt. 

Im Zuge der Arbeiten wurde zunächst der alte und lose Beton am Höhlenmund abgeklopft und danach der Felsen mit einem Sandstrahler bearbeitet, so dass auch die kleinsten losen Geröllteilchen entfernt waren. Anschließend setzten Mitarbeiter der Firma Feldhaus 25 Anker mit einer Länge von jeweils vier Metern und brachten 13 Stahlmatten zur Sicherung des Felsgesteins an. Zuletzt wurden rund 30 Tonnen Spritzbeton im Bereich des Höhleneingangs aufgebracht. Die Arbeiten lagen im Zeitplan und konnten fristgerecht beendet werden.

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