Balver Hauptschule „ist ein Musterbeispiel“

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Die drei Schülerinnen Dana-Maria Kram, Eva Lofing und Serap Dalkiran (vorne v. l.) sind vom Berufsorientierungsbüro (BOS) überzeugt. ▪

BALVE ▪ Ein dickes Lob bekam die Hauptschule Balve am Dienstagmorgen von Birgitt Kasper, von der Bundesagentur für Arbeit/Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen, ausgesprochen. „Sie ist ein Musterbeispiel wenn es darum geht, Schülern Perspektiven aufzuzeigen“, stellte Birgitt Kasper bei einem Besuch mit ihrem Kollegen Jörg Schuhmacher, Teamleiterin Arbeitgeberservice, fest.

„Das ist nicht an jeder Hauptschule typisch und hängt auch damit zusammen, wie die Schule selbst dahinter steht.“ Hauptschulleiterin Ulrika Scholder erläuterte, dass bereits ab der Klasse fünf verstärkt auf die Schlüsselqualifikationen der Schüler geachtet, und die Jugendlichen in Praktikumsstellen vermittelt würden, die ihren Neigungen entsprechen. „Sonst hat weder der Schüler, noch der Betrieb etwas davon.“

Des Weiteren können sich die Hauptschüler im Berufsorientierungsbüro (BOB) informieren, das zu festen Zeiten geöffnet hat. Hier gibt es aber nicht nur Angebote für Schüler, sondern auch für Eltern sowie Betriebe. Das BOB ist ein Knotenpunkt, den nach Angaben der Schule auch die Betriebe ihrerseits vermehrt für erste Gespräche mit Schülern nutzen. „Ein Jahr nach BOB lässt sich eine verbesserte, vertiefte und verlässlichere Zusammenarbeit feststellen“, zog auch Bürgermeister Hubertus Mühling Bilanz, die von Schulleiterin Scholder mit der Tatsache untermauert wurde, dass in der aktuellen Abschlussklasse momentan lediglich nur noch zwei Schüler keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben. Den gesamten Märkischen Kreis betrachtet ist laut Teamleiter Schumacher festzustellen, dass auf zwei Bewerber eine offene Stelle kommt. Deshalb wurde auch am Dienstag am „Tag des Ausbildungsplatzes“ die Möglichkeit wahrgenommen, in den Betrieben für weitere Ausbildungsplätze zu werben. Für den Geschäftsstellenbereich Menden/Balve waren mit Stand vom 30. April bei 566 gemeldeten Stellen noch 234 Schüler „unversorgt“. Unternehmen, die kurzfristig noch einen Ausbildungsplatz anbieten möchten, können sich mit Schuhmacher in Verbindung setzen. Er ist unter Telefon 0 23 71/90 53 64 oder per E-Mail (Joerg.Schuhmacher@arbeitsagentur.de) zu erreichen. ▪ sr

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