Balver diskutiert mit Sigmar Gabriel

Yalcin Geyhan aus Balve hat in Berlin auch den Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel getroffen. Eines der Diskussionsthemen in der Hauptstadt war die Armenien-Resolution.

Balve - Zur ersten Bundeskonferenz türkischstämmiger SPD-Mandatsträger hatte die Bundestagsfraktion der Partei in der vergangenen Woche eingeladen. Auch Yalcin Geyhan aus Balve reiste in die Hauptstadt.

Geyhan, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender in der Hönnestadt, Vorstandsmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt im Märkischen Kreis sowie sachkundiger Bürger im Ausschuss Umwelt/Planung/Bau, nahm die Einladung gerne an.

„In Berlin wurde über viele Themen diskutiert“, berichtet er von seinen Erfahrungen. Natürlich seien die Armenien-Resolution als auch der Putschversuch in der Türkei zur Sprache gekommen. Auch Visumserleichterungen waren in diesem Rahmen ein Thema.

Yalcin Geyhan war von der Konferenz positiv überrascht: „Zunächst dachte ich, dass es sich wieder um eine Alibi-Veranstaltung handelt, allerdings war dem nicht so. Es ist klasse, dass die SPD auf ihre türkeistämmigen Mandatsträger eingeht und auch ihre Probleme ernst nimmt. Das

zeigt mir noch einmal, dass ich hier in der richtigen Partei bin,“ bilanzierte der Kommunalpolitiker aus Balve.

Das Podium während der Diskussion sei mit dem Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel, dem Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann, sowie den Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir und Michelle Müntefering hochkarätig besetzt gewesen. „Die Politiker nahmen sich für die Veranstaltung viel Zeit und diskutierten ausführlich mit den Mandatsträgern“, schildert der Balver seine Erfahrungen. Die Konferenz sei durch eine Plenarsitzung sowie einer zweistündigen Berlinrundfahrt im Doppeldeckerbus abgerundet worden.

Zum Abschluss der ersten Bundeskonferenz zog auch der Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel eine positive Bilanz: „Eines ist ja wohl klar: Dieses Format ist sehr wichtig und auch richtig. Wir werden auf jeden Fall vor der Bundestagswahl noch einmal zusammenkommen.“

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