Auftakt zu Weihnachten im Schuhkarton

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Schuhgeschäft-Mitarbeiterin Anke Gröning-Huth und Inhaberin Irene Schneider stellen mit Marianne Schwermann die Weihnachtsaktion vor.

Balve - Mit einem Schuhkarton kann auch dieses Jahr wieder Gutes getan werden, denn es gibt wieder die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton.“ Der Auftakt dafür wurde am Dienstag im Schuhhaus Schneider gemacht. Seit mehr als neun Jahren ist dort bereits die zentrale Anlaufstelle dafür.

Wer einen Karton packt, kann damit bedürftigen Kindern in armen Ländern eine Weihnachtsfreude machen. Irene Schneider, Inhaberin des Schuhgeschäfts, betreut die Aktion auch diesmal wieder gemeinsam mit Marianne Schwermann, einer der Initiatoren von „Weihnachten im Schuhkarton“ in Balve. Die Schuhkartons gibt es leer und schon mit Geschenkpapier beklebt im Schuhhaus. Sie sollen mit einer bunten Mischung aus Kleidung, Süßigkeiten, Kuscheltieren, Spielzeug, Schulsachen, Hygieneartikeln und sonstigen Geschenken wie Malbüchern, Dynamotaschenlampen oder Blockflöten gefüllt werden. Jeder Karton soll für ein Mädchen oder einen Jungen im Alter von zwei bis vier, fünf bis neun oder zehn bis 14 Jahren gepackt werden. Etiketten für die Kennzeichnung der Altersgruppe gibt es im Flyer, der in einigen Balver Geschäften und Einrichtungen sowie den Kirchen ausliegt.

Im Pfarrheim wird eine Annahmestelle eingerichtet, und zwar am Donnerstag und Freitag, 13. und 14. November, jeweils von 10 bis 16 Uhr. Dann nimmt das Team die mit Geschenken gepackten Kartons entgegen, ebenso Irene Schneider während der Öffnungszeiten ihres Schuhgeschäftes. Weitere Informationen gibt es bei Marianne Schwermann unter der Rufnummer 0 23 75 / 35 14 oder per E-Mail an marianneschwermann@gmail.com.

„Mit kleinen Dingen Großes bewirken“, lautet das Motto dieser weltweiten Aktion, die von „Geschenke der Hoffnung“, dem deutschsprachigen Zweig von „Operation Christmas Child“ durchgeführt wird. Nach eigenen Angaben wurden im vergangenen Jahr fast zehn Millionen Kinder in etwa 100 Ländern beschenkt. 2014 stehen als Empfängerländer besonders Bulgarien, Georgien, Moldau, Polen, Rumänien, Slowakei und Weißrussland im Mittelpunkt.

Von Julius Kolossa

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