Verwaltung besetzt neue Stelle

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Marcus Kauke (links) ist neuer Leiter des Ordnungsamtes und damit Nachfolger von Christiane Schärfke (2. von links). Bürgermeister Hubertus Mühling begrüßte jetzt auch Cindy Korte als neue Mitarbeiterin.

Balve -  Dass ein neuer Fachbereichsleiter für Soziales, Sicherheit und Ordnung erforderlich war, stieß auf einstimmige Zustimmung aller Ratsmitglieder – als aber Bürgermeister Hubertus Mühling auf die vor der Sitzung ausgeteilte Tischvorlage einging und den Mitgliedern die bis dahin nicht bekannt gewordene zusätzliche Stelle (Entgeltgruppe 10TVöD) zur Abstimmung stellte, stimmten die acht UWG-Mitglieder dagegen.

Seit Jahren, so Heinrich Stüeken, setze sich seine UWG für eine Reduzierung der Stellen ein, die inzwischen auf ein vernünftiges Maß gesunken seien. Dass neue Konzepte im Fachbereich 4 (Dorfentwicklung und Leader), der Städtebauförderung und Übernahmen von Aufgaben im juristischen Bereich (Rechtsstelle) mit einer neuen, weiteren Stelle bearbeitet werden, lehnte er ab. Diese Arbeit könne auf andere Bereiche verteilt werden, und für die Rechtsberatung genüge bei Bedarf ein Anwalt.

Ergeben hat sich diese Personalentscheidung, wie der Bürgermeister ausführte, im Rahmen der Personalentscheidung für die Fachbereichsleitung. Fünf der 24 Bewerber seien zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden, wobei Marcus Kauke (36, Verwaltungsfachwirt) den besten Eindruck gemacht habe. Der Hemeraner, Brandinspektor der Löschgruppe-Stadtmitte, leitet zur Zeit das Ordnungsamt in Wülfrath, und fand, wie er im Gespräch mit unserer Zeitung berichtete, die Stellenausschreibung interessant.

 Dass sie näher an seinem Heimatort liegt, war ein weiterer Punkt, sich zu bewerben. „Ich habe es versucht, und bin genommen worden“, sagte er dazu. So schnell wie möglich wird er sein Büro im Balver Rathaus beziehen.

Marcus Kauke sei für die Stadt die beste Wahl gewesen, auch wenn er, so Mühling, kein Volljurist sei. Um aber in der Rechststelle und beim Beitragsrecht zukünftig gut aufgestellt zu sein, und auch bei der Städtebauförderung das Maximale für Balve herausholen zu können, sei die Einrichtung einer neuen Stelle unumgänglich. Cindy Korte (34, Volljuristin) aus Altena-Dahle hat sich aus dem Kreis der Bewerber dafür als am Geeignetste erwiesen.

Zur Zeit ist sie beim Märkischen Kreis angestellt, wie sie uns erzählte. Weiter wollte sie nicht auf ihr Aufgabengebiet eingehen, betonte aber, dass sie sich in Balve beworben habe, um sich weiter entwickeln zu können. In diesem Jahr soll sie ihre neue Stelle antreten. Dass die Hönnestadt einfach noch eine zusätzliche Stelle „obendrauf“ geschaffen habe, verneinte das Stadtoberhaupt. Vielmehr sei es so, dass in den vergangenen fünf Jahren 7,28 Vollzeitstellen abgebaut worden seien und Balve damit über dem vorgeschriebenen Stelleschlüssel von 2,63 liege. Mühling: „Wir haben demnächst große Pakete vor der Brust, da ist diese Stelle mehr als vertretbar.“

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