DRK Balve verliert 46 Jahre Vorstandserfahrung

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Neu dabei: Vorsitzender Rainer Schäfer begrüßt Rotkreuz-Arzt Dr. Paul Stüeken junior.

Balve – Über zusammen 46 Jahre haben sie die Geschicke des Ortsvereins Balve im Deutschen Roten Kreuz (DRK) als Vorstandsmitglieder mitbestimmt.

Bei der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend wurden Dr. Paul Stüeken und Stephan Elend verabschiedet. Stüeken war seit 1991 als Rotkreuz-Arzt dabei. Dem DRK stand er in diesem langen Zeitraum bei medizinischen Fragen und bei der Ausrüstung der Einsatzfahrzeuge mit Medikamenten beratend zur Seite. „Ich habe es immer gerne getan“, sagte Dr. Stüeken. Der Nachfolger wird sein Sohn Dr. Paul Stüeken. „Herzlich willkommen im Vorstand“, begrüßte ihn Vorsitzender Rainer Schäfer. 

Während dieses Amt neu besetzt besetzt werden konnte, fand sich für Stephan Elend allerdings kein Ersatz. Seit 2001 war er als stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins. „Ich habe Deine Arbeit immer geschätzt“, sagte Schäfer seinem Weggefährten, mit dem er damals zeitgleich in den Vorstand gewählt worden war. „Du bist das wandelnde Lexikon der DRK-Arbeit“, lobte Schäfer. 

Viele Gespräche geführt

Elend hinterlässt durch sein Ausscheiden eine große Lücke, die bislang nicht geschlossen werden konnte. „Wir haben viele Gespräche geführt, aber niemanden gefunden, der uns in dieser Form unterstützen könnte“, sagte der Vorsitzende. 

Nachwuchs bekommen hat die Balver Rot-Kreuz-Abteilung im Fuhrpark mit einem neuen Rettungstransportwagen, der beim Gertrüdchen im März in Dienst gestellt wurde, sowie mit einem Transporter (22. Oktober). Bei 17 Veranstaltungen wurden 1737 Stunden an Sanitätsdiensten geleistet. Den zeitmäßig größten Umfang mit 700 Stunden machte das Balver Optimum aus. Drei Dienste kommen in diesem Jahr mit den beiden „Festival der Liebe“-Veranstaltungen am 23. und 30. November sowie dem Weihnachtsmarkt in Balve (6. bis 8. Dezember) hinzu. 

Schon 991 Blutspender in diesem Jahr

Blutspendebeauftragte Karl Würminghausen bedankte sich bei bislang 991 Blutspendern, darunter 35 Erstspender. „Weil in diesem Jahr noch vier Termine ausstehen, hoffen wir, die Vorjahreszahl von 1043 Spendern erreichen zu können“, so Würminghausen. 

Positiv ist die Entwicklung bei den Fördermitgliedern. Mehr als 100 wurden in den vergangenen Monaten durch eine groß angelegte Werbeaktion neu gewonnen, und nur wenige kündigten ihre Mitgliedschaft. Die in diese Maßnahme investierten 10 700 Euro machten sich bezahlt durch Einnahmen in Höhe von 23 000 Euro. 

Haushalt ist ausgeglichen

Weitere Einnahmen wurden durch die Sanitätsdienste (29 000 Euro, 2017: 16 700 Euro) und die Kleidersammlung mit 3750 Euro erzielt. Dafür wurden allerdings auch Anschaffungen wie für Fahrzeuge, in Dienstkleidung und in die sonstige Arbeit getätigt. Am Ende gab der Kassenwart Bernhard Krämer einen ausgeglichenen Haushalt bekannt sowie einen Ausblick auf einen ebensolchen Wirtschaftsplan für 2020.

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