Mit der Trompete zum Erfolg

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Leon Severin mit Michael Volmer (links), Vorsitzendem des Musikvereins, und Jugendorchesterleiter Michael Hammecke (rechts) bei „Jugend musiziert“ auf Landesebene. Durch seinen Sieg darf er im Juni am Bundeswettbewerb teilnehmen.

Höveringhausen - Mit 14 Jahren spielte Leon Severin nun erstmals bei einem Wunschkonzert seines Musikvereins „Amicitia“ Garbeck im Hauptorchester mit. Dirigent Tobias Schütte gab dem jungen Talent, das auf die Balver Realschule geht, die Chance, sich nach dem Auftritt des Jugendorchesters in die Reihen des großen Ensembles zu setzen.

„Es hat richtig Spaß gemacht“, fasste Leon seine Premiere zusammen. Möglich wurde diese durch die hervorragende Wertung der Jury beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ im März in Münster. Dort hatte der junge Musiker die Prüfer mit seiner Leistung auf der Trompete so sehr begeistert, dass sie ihn gleich zum Bundeswettbewerb nach Paderborn zuließen. An Pfingsten wird er dort sein Bestes geben.

„Das ist die bisher erfolgreichste Teilnahme in vier Jahren“, blickte der junge Balver auf den Landeswettbewerb zurück. Drei Mal hat er bereits teilgenommen, zwei Mal davon kam er in seiner Altersklasse auf den zweiten Platz. „Aber nur der erste Platz bekommt die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb“, erklärt er.

In diesem Jahr war es nun soweit: Er erhielt die ersehnte Platzierung mit 23 von 25 Punkten. Sechs Monate hatte der Höveringhausener dafür geübt, immer unterstützt durch seine Lehrer Stefan Beumers und Martin Schröder von der Musikschule Iserlohn.

Fünf Stücke, darunter zwei aus dem Jazz-Bereich, hatte die Jury vorgegeben. Gemeinsam mit Jana Noeske aus Iserlohn und dem Hagener Lennart Müller spielte er die Stücke vor. Das Trio kannte sich bereits aus dem gemeinsamen Unterricht – drei talentierte junge Leute, die sich als Team auf ihre große Aufgabe vorbereitet haben. „Wir haben aufeinander geachtet“, betonte Leon.

Im Juni gilt es, die Bundes-Jury zu überzeugen. „Bewertet werden besonders Intonation, Spielweise und auch Lautstärke“, weiß der Trompeter, auf was die Wertungskommission achten wird. Üben, üben, üben steht bei ihm täglich an, und dies sowohl im Einzelunterricht, als auch im Trio. „Darauf kommt es letztlich an“, will er sich nicht nur auf das musikalische Talent in seiner Familie verlassen. Sein Großvater Winfried Volkmer hat sich als Klarinettist, sein Onkel Tim Volkmer als Trompeter einen Namen gemacht und seine zwölfjährige Schwester Lea spielt Saxofon.

Leon freut sich auf die große Herausforderung in Paderborn – daneben bereitet er sich mit dem Hauptorchester auf die Balver „Night of Music“ am 24. Juni vor. Auch hier ist er zum ersten Mal mit dabei. Dass ihm dabei für sein Können von Dirigent Tobias Schütte sogar ein Solo zugeteilt wurde, ist ihm eine Ehre.

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