"Balve summt und blüht": Initiative für die Artenvielfalt gestartet

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Einige Mitglieder des Vereins „Hönnetal im Wandel“ legten am Kreuzkamp einen Blühstreifen an.

Balve - Ins Zeug legten sich Mitglieder des Vereins „Hönnetal im Wandel“ am Donnerstag – sie bearbeiteten den Randstreifen am „Kreuzkamp“, damit sich dort künftig Schmetterlings- und Wildbienenblumen ausbreiten können.

„In etwa drei Wochen wird sichtbar, was wir gesät haben“, sagte Vereinsvorsitzende Sabine Biehs-Romann zu dieser ersten Aktion der Initiative „Balve blüht und summt“. 

Ermöglicht wurde diese, weil die Stadt einen Teil ihrer Ausgleichsfläche zur Verfügung stellte. „Das ging unkompliziert“, lobte die Vorsitzende. „Nach zwei Wochen bekamen wir die Zustimmung.“ Bepflanzt wurde eine Fläche von 180 Quadratmetern. „Wir wollen bewirken, dass die Balver etwas unternehmen, um Insekten wie Wildbienen und Schmetterlinge zu unterstützen“, hofft Biehs-Romann, dass diese Aktion viele Nachahmer findet. Dabei müssen es nicht unbedingt 180 Quadratmeter sein, die bepflanzt werden: „Ein kleiner Teil des Gartens oder Balkons reicht auch aus.“ 

Samen sind auf die Insekten der Region abgestimmt

Wichtig dabei: Der Samen für die Pflanzen ist auf die in dieser Region lebenden Insekten abgestimmt. „Auf diese Blumen fliegen sie besonders“, fasst die Vereinsvorsitzende zusammen, dass der Saatguthersteller seine Mischungen je nach Postleitzahl bereitstellt. 

Die Jüngsten machen bereits mit, hat der Verein doch Schmetterlings- und Wildbienenblumensamen für je zehn Quadratmeter dem Familienzentrum Heilige Drei Könige, der Grundschule Garbeck und dem Kindergarten St. Blasius gespendet. „Weitere interessierte Schule und Kitas können sich melden. Wir spenden gerne“, sagt Biehs-Romann. 

Ein weiteres Projekt gibt es auch bereits: „Unser Verein wird die neue Verkehrsinsel in Mellen bepflanzen.“

Informationen und die Möglichkeit zur Saatgut-Bestellungen gibt es bei Sabine Biehs-Romann, Tel. 0 23 75 / 17 67.

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