St.-Blasius-Kirche: Arbeiten sind im Zeitplan

Die Kirchenkuppel erstrahlt schon in neuem Glanze. Damit das so bleibt, stehen aber im kommenden Jahr weitere Bauarbeiten in der St.-Blasius-Kirche an. Derzeit arbeitet ein Architektenbüro an einem Sanierungskonzept.

BALVE ▪ „Die Christmesse kann wieder im Neubau der Pfarrkirche gefeiert werden“, stellte Alfons Rath, Rendant der Pfarrgemeinde St. Blasius, den Verlauf der Restaurierungsarbeiten vor. Wenn diese abgeschlossen sind, steht der Gemeinde aber eventuell schon wieder eine neue Baustelle bevor, teilte Rath mit. Von Julius Kolossa

Es müssen noch Arbeiten an der Heizung vorgenommen werden, die Kirchenfenster sollen sich durch Sensoren für erforderliche Lüftung öffnen, und wegen des stetig hohen Grundwasserspiegels wird eine neue Drainage, eine neue Isolierung und ein Anstrich der Fundamente erforderlich sein.

Für all diese Maßnahmen findet eine Ausarbeitung beim Architektenbüro Vedder und Berndes aus Menden statt; dieses begleitet auch die zur Zeit anstehenden Baumaßnahmen. Nach Planung und Kostenermittlung werde dieses Konzept der Erzdiözese in Paderborn vorgelegt: „Wenn die Erforderlichkeit anerkannt wird, hoffen wir noch in diesem Jahr mit einer Genehmigung rechnen zu können“, hofft Rath. Über die Höhe der anstehenden Kosten, die zu einem großen Teil vom Bistum übernommen werden, wollte er noch keine Angaben machen.

„Diese Arbeiten sind sinnvoll, damit die festgestellten und beseitigten Schäden zukünftig nicht mehr auftreten“, fasste er das Gespräch mit dem Planungsbüro aus Menden zusammen. Bisher tat die etwa 20 Jahre alte Heizung ihren Dienst, und der Küster öffnete von Hand die Fenster, um bei Bedarf für Durchlüftung zu sorgen.

Im neuen Glanz erstrahlt die Kuppel – schon wieder ohne Gerüst. Anders als im bereits restaurierten älteren Kirchenteil reicht hier die Schwammtechnik alleine nicht aus. Rath: „Weil der Untergrund anders ist, muss atmungsaktive Mineralfarbe aufgetragen werden.“ Zur Zeit ist das rechte Seitenschiff eingerüstet, Ende Oktober folgt die linke Seite.

Weg ist der Windfang – größer soll dieser wieder angebaut werden, so dass Besucher aus Schutz vor Vandalismus und Diebstahl zwar vor geschlossener Tür stehen, dafür aber einen besseren Blick in die Kirche bekommen.

Bis Weihnachten soll es weitgehend nicht mehr nach Bauarbeiten aussehen. „Nur der Altarraum bleibt bis Februar eine Baustelle“, so Rath. Alle Arbeiten befänden sich im Zeitplan.

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