Kooperation von Kitas und Schulen ist voller Erfolg

Das Familienzentrum Heilige Drei Könige – am Mikrofon: Leiterin Elisabeth Dippong – ist Teil des Vertrages.

BALVE ▪ „Die Stadt hat mit der Kooperationsvereinbarung zwischen Kindertagesstätten und Grundschulen einen großen Schritt getan und ist auf einem guten Weg“, fand Doris Stracke-Bahr, stellvertretende Leiterin des Familienzentrums Heilige Drei Könige Garbeck, lobende Worte für den Vertrag, der vor genau einem Jahr geschlossen wurde.

Den Mädchen und Jungen in Kindertageseinrichtungen soll damit der Übergang in die Schule vereinfacht werden. Von Julius Kolossa

Stracke-Bahr wies auf die Schwerpunkte hin, die in einem Kalender abgearbeitet werden müssen. Wichtig sei dabei die Sprachstandsfestsetzung und eventueller Förderbedarf. Auch komme es zu wechselnden Besuchen zwischen Erstklässlern und Kindergartenkindern, es fänden Informationsabende für Eltern der Vierjährigen statt sowie Sitzungen, an denen Erzieher und Lehrer teilnehmen müssten. „Auch Hospitationen in den Schulen und Kindertagesstätten sowie gemeinsame Projekte und Feste finden statt“, so Stracke-Bahr.

Ausgehend vom Bildungsnetzwerk des Märkischen Kreises wurde der Kooperationsvertrag für die Stadt Balve ausgearbeitet. Dazu Michael Bathe, Fachbereich Schulwesen: „Bei der am 21. Juni durchgeführten zweiten Bildungskonferenz mit den Leitungen der Grundschulen und Kindertagesstätten wurde eine positive erste Bilanz gezogen.“

Die vereinbarte Form des vorgeschriebenen Austausches hätte sich als richtig für Kinder, Eltern, Erzieher und Lehrer erwiesen. Behutsamer fände der Eintritt in den Schulalltag statt, und weil im Vorfeld schon Kontakte mit den zukünftigen Klassenlehrern geknüpft werden, wäre der Eintritt in die erste Klasse einfacher.

Pädagogen aller Institutionen könnten sich besser auf die Kinder einstellen; diesen wiederum würde die Angst vor der Schule genommen. Erfolgreicheres Lernen würde ermöglicht. Bathe: „Diese Vereinbarung trägt Früchte.“ In Balve profitierten von der Kooperation derzeit rund 500 Kinder.

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