Adelaide im Winter

Nina Pieper hat sich verliebt: Sechs Wochen Australien hinterließen bei ihr einen bleibenden Eindruck.

GARBECK ▪ Fünf Wochen verbrachte die Garbeckerin Nina Pieper jetzt als Austauschschülerin in Australien: „Dort war Winter – wir hatten etwa immer 15 Grad“, berichtet die 17-Jährige nach ihrer Rückkehr. Von Julius Kolossa

Teilgenommen hatte sie an einem Austauschprogramm ihrer Schule, das alle zwei Jahre angeboten wird; 13 Mädchen und Jungen wurden dieses Mal von der dafür zuständigen Lehrerin ausgewählt.

20 Stunden dauerte der Flug ans andere Ende der Welt – inklusive Zwischenstopp in Singapur. Bestens vorbereitet war Nina auf ihren Aufenthalt in Australien, denn ihre ein Jahr ältere Schwester Lisa hatte den selben Austausch schon vor zwei Jahren unternommen. Nina kam jetzt sogar zur selben Gastfamilie. Mitte Dezember kommt für zwei Wochen der Gegenbesuch.

Mit den Gasteltern und -geschwistern – Tom (18) und Lucie (15) – verbrachte Nina eine tolle Zeit: „Es waren die besten Wochen meines Lebens“, ist sie überzeugt. Ins Sauerland hielt sie per Skype und mittels E-Mails Kontakt.

Sie erlebte offene und freundliche Menschen mit einer „entspannteren, positiveren und gelasseneren Lebenseinstellung als bei uns.“

In Australien besuchte Nina das St.-Peters-College in Adelaide. Das Schulleben beschrieb sie als „genau wie bei Harry Potter“. Großen Wert hätten die Schüler dort auf die Gemeinschaft gelegt. In zahlreichen Wettbewerben stellten sie diesen Teamgeist unter Beweis. Für jede Sportart gebe es an der Schule ein eigenes Areal. Die Wege auf dem Collegegelände seien entsprechend weit. Von Montag bis Freitag finden täglich sechs Stunden Unterricht in der Zeit von 8.30 bis 15.30 Uhr statt.

Eine zehntägige Rundreise begann in Sydney und führte auch nach Alice Springs, Ayers Rock und zum Kings Canyon. Auch der Opal-Abbau in Cuber-Pedy stand auf dem Programm. Teilweise wurde in freier Natur gezeltet. „Nachts hatten wir auch schon mal nur noch ein Grad Celsius über Null“, erinnert sich Nina. Das Land hat Nina ebenso fasziniert, wie schon vor zwei Jahren Lisa.

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