Sturmtief "Niklas" hält die Balver Wehr in Atem

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Die Wehrmänner richteten die Ampel wieder auf.

Balve - Sturmtief "Niklas" hielt auch die Balver in Atem. Nicht mehr gezählt wurden die umgewehten Mülltonnen und abgeknickten Äste. Auf der Langenholthausener Straße hielt die Ampel dem Wind nicht mehr stand. Vier Helfer der Löschgruppe Langenholthausen rückten aus, um diese wieder aufzurichten. Mit Keilen wurde der Unterbau der Ampel fixiert, um für mehr Standfestigkeit zu sorgen.

„Die Jacke lasse ich am Besten gleich an“, meinte der Langenholthausener Brandbekämpfer Robert Sasse, der innerhalb von 90 Minuten noch ein zweites Mal ausrücken musste: Ein stattlicher Nadelbaum blockierte die Straße Unterm Trachtenberg.

Während des Einsatzes stellte sich heraus, dass an dieser Stelle bei weiteren Bäumen die Standsicherheit nicht gewährleitet und die Verkehrssicherheit somit gefährdet wäre. Folglich schritten die die Wehrleute mit ihrer Motorsäge umgehend zur Tat.

Auch Auto- und Lastwagenfahrer wurden von den Böen nicht verschont und mussten aufpassen, wenn das Gefährt von einem heftigen Windstoß erfasst wurde. Besondere Vorsicht war auch bei der Fahrt durch waldreiche Gebiete geboten.

Die Hönnetalbahn stand gänzlich still. Eine Stimme vom Band informierte in Binolen darüber, dass wegen des Unwetters kein Zug mehr fahren konnte. - jk

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