Manuel Sprenger macht kurzen Prozess

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Die Jungschützen Eisborn feiern ihre neue Regenten: Manuel Sprenger und Sophie Richter (beide in der Bildmitte).

Balve - 20 Minuten brauchten die Eisborner Jungschützen, um am Samstag den Vogel abzuschießen – Manuel Sprenger holte mit dem 75. Schuss den Rest des Aars aus dem Kugelfang. „Ein guter Auftakt für unser Jubiläumsjahr, in dem wir unser 175-Jähriges feiern“, freute sich Andreas Danne, Vorsitzender der St.-Antonius-Schützenbruderschaft.

Das Jungschützenschießen hielt schon zu Beginn einige Beweise über die Treffsicherheit der Eisborner Jugendlichen parat: Zwei Schüsse nach dem Ehrenschuss von Altkönig Marcel Danne fiel die erste Insignie: Der 2. Vorsitzende Steffen Winiarski schoss den Apfel ab.

Sofort danach holte Kassenwart Bastian Müthing das Zepter. Fünf Schuss später fiel die Krone für Schriftführer Dennis Loyen. Im weiteren Verlauf fiel der linke Flügel aufgrund eines Treffers von Justin Krämer, der rechte wurde von Alexander Meise heruntergeholt.

In der heißen Phase des Schießens wechselten sich Bastian Müthing, Alexander Meise, Jan Savaris, Tim Winiarski und Manuel Sprenger ab, auf das von Aloys Grothe gebauten hölzerne Federvieh zu schießen. Dem Vogel war keine Schießpause vergönnt.

Jubeln über den Königsschuss durfte der 22-jährige Manuel Sprenger, der nun zusammen mit seiner Freundin Sophie Richter die 21 Jungschützen regiert. Gefeiert wurde auf der Vogelwiese und später im kleinen Saal der Schützenhalle.

Sprenger und Richter sind das erste neue Königspaar im Stadtgebiet – in Eisborn folgen neben dem Kinderschützenfest beim Erntedankfest noch zwei große Schützenfeste. Das erste findet vom 17. bis 19. Juni statt und wird als reguläres Fest gefeiert. Das zweite hingegen ist das Jubiläumsschützenfest und findet vom 1. bis 3. September statt.

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