Breitbandausbau in Balve

Nach Verzögerungen: Neuer Termin für schnelles Internet

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Schnelles Glasfasernetz soll es bald in Balve geben.

Balve – Immer wieder gab es Verzögerungen. Nun gibt's einen neuen Termin, ab wann Balve schnell im Netz surfen können soll.

Nach Ostern soll es nun kommen, das schnelle Internet. Das verspricht das Unternehmen Innogy den Balvern seit 2018. „Für die spärliche Kommunikation mit unseren Kunden bitten wir um Entschuldigung“, betonte Wieland Dierks, Pressesprecher Westnetz, einer Tochtergesellschaft von Innogy. 

Viel wurde den 170 Teilnehmern bei der Auftaktveranstaltung in der Aula vor über einem Jahr versprochen. Vor allem, dass der Breitbandausbau schnell vonstattengeht. 

3,5 Millionen Euro für 28 Kilometer Rohre

Für diesen nimmt das Unternehmen nach eigenen Angaben etwa 3,5 Millionen Euro in die Hand. Und zwar für 28 Kilometer Leerrohre und die Installation von 34 Multifunktionsgehäusen. Eine Leistung von 120 MBit soll künftig möglich sein. 

Die massiven Verzögerungen begründete der Pressesprecher so: „Es lag ein Konglomerat von Gründen vor.“ Schon der Lückenschluss von Beckum bis zum Hohlen Stein in Balve verzögerte sich durch schleppend laufende Tiefbauarbeiten um mehrere Monate. Dort sorgte die schlechte Bodenbeschaffenheit für Ärger, zudem musste wegen des Kreisverkehrs umgeplant werden. 

Probleme mit Genehmigung

Während diese Probleme aus der Welt geschaffen wurden, hake es aber immer noch in Langenholthausen, sagt Dierks. Seit Mitte November habe Innogy auf die planungsrechtliche Genehmigung des Märkischen Kreises für den Abschnitt von der Bäckerei Grote bis nach Balve gewartet. Aber „jetzt gehen die Arbeiten weiter“, versprach der Pressesprecher. 

Tiefbau, Verlegung von Glasfaser, Freischaltung und Inbetriebnahme – all dies soll bis Ende Mai erledigt sein. Die Kunden in Balve sollen per Postkarte informiert werden, wann das schnelle Internet Netz verfügbar sein wird.

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