Neuerliche Bewerbung geplant

Balve möchte bis 2027 Leader-Kommune bleiben

Der Festspielverein Balver Höhle nutzt die Gransauer Mühle jetzt als Vereinsräumlichkeiten.
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Der Festspielverein Balver Höhle nutzt die Gransauer Mühle jetzt als Vereinsräumlichkeiten.

Was sich bewährt hat, soll fortgesetzt werden: nach dieser Devise wird sich Balve gemeinsam mit den Städten Arnsberg, Neuenrade und Sundern für eine Weiterführung der Leader-Region am Sorpesee bewerben.

„Wir sind bisher sehr erfolgreich“, sagte dazu Bürgermeister Mühling (CDU) in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses in dieser Woche. „Mit 59 beschlossenen Projekten steht unsere Region auf Platz eins aller Leader-Regionen in Südwestfalen im aktuellen Förderzeitraum.“ Das Förderprogramm der Europäischen Union zur Stärkung ländlicher Regionen läuft seit 2014. Noch bis ins kommende Jahr hinein können Projekte realisiert werden. Die Leader-Förderung habe die vier Kommunen und besonders die Bürger näher zueinander gebracht, zeigte sich Mühling überzeugt.

Aus Leader-Mitteln wurde in Balve unter anderem die Schaffung von Vereinsräumen für den Festspielverein Balver Höhle in der Gransauer Mühle und oberhalb der ehemaligen Disco „Mammut“ realisiert. Weitere Projekte sind beispielsweise eine Fahrradreparaturstation an der Begegnungsstätte Sokola.de in Langenholthausen und die Bepflanzung einer Blumenwiese auf einem Hang am Garbecker Sportplatz. Aktuell steht die Umgestaltung des alten Feuerwehrhauses in Mellen zu einem Integrationszentrum für Dorfjugend und die Dorfkümmerer auf der Agenda. Hier soll demnächst ein Ort für den Austausch geschaffen werden, wozu Handwerken, Kinderkino und auch Skatrunden gehören können.

Gesamtbudget bis zu 3,1 Millionen Euro

Viele weitere Projekte im gesamten Stadtgebiet sollen in der neuen Leader-Förderperiode 2023 bis 2027 möglich sein, in der ein Gesamtbudget bis zu 3,1 Millionen Euro sowie zusätzliche Regionalbudgets für Kleinprojekte von 200 000 Euro pro Jahr winken.

Grundlage dafür ist zunächst allerdings eine erfolgreiche Bewerbung in diesem Herbst. Eine gute Aussicht auf Erfolg wegen der bisherigen Arbeit sahen die Mitglieder des Ausschusses und stimmten für eine neuerliche Leader-Bewerbung. jk

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