Lösung gefunden

Mellen: Neue Fläche für den Babywald

In Neuenrade gibt es bereits einen Babywald, auch in Mellen sollen nun bald die ersten Bäume gepflanzt werden.

Mellen – Das Golddorf Mellen als Einkaufswagenchip mit Schlüsselanhänger oder Flaschenöffner, aber auch als Aufkleber: Heide Voge präsentierte am Dienstagabend bei der Dorfversammlung im Landmarkt ihre neuesten Entwürfe der Merchandising-Artikel, die als Werbeträger für das Dorf dienen sollen.

Chip und Aufkleber sollen mit Zustimmung der Mellener nun weiterentwickelt und bald auch produziert werden. 

Auch das Titelblatt für eine Broschüre zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist auf Voges PC entstanden. Die Broschüre soll für die noch nicht terminierte Dorfbesichtigung durch eine Jury herausgegeben werden. In dem Werk sollen sich alle Mellener Vereine vorstellen. „Damit deutlich wird, dass dieses Dorf von Ehrenamtlern getragen wird“, sagte Voge. 

Langenholthausen und Garbeck als Vorbilder

Um die Aktivitäten in den Vereinen, aber auch in den Dorfversammlungen besser zu koordinieren, soll nach den Vorbildern Vereinsforum Langenholthausen und Ortsauschuss Garbeck ein ähnliches Gremium für Mellen gebildet werden. Ortsvorsteher Marco Voge (CDU) gab das Ziel aus, einen Dorfverein mit Satzung aufstellen zu wollen, um dem Dorf eine Perspektive für die Zukunft zu geben. Mit Hans-Helmut Wessels aus Arnsberg-Wennigloh wird ein Referent am Donnerstag, 6. Februar, ab 18 Uhr im Landmarkt über ähnliche Erfahrungen in seinem Dorf berichten.

Einkaufswagenchips im Mellen-Design präsentierte Heide Voge am Dienstagabend im Rahmen der Dorfversammlung.

Voge berichtete zudem über den neuen Standort für das Osterfeuer auf der Wiese am neuen Feuerwehrgerätehaus. „Wir bewahren die Tradition“, sagte er. „Es gibt wieder ein Osterfeuer vom Dorf für das Dorf.“ Angesteckt werden soll es am Ostersonntag, 12. April, um 18 Uhr. 

Bislang noch nichts passiert

Noch nichts passiert dagegen im Babywald. Zwei im Eigentum der Stadt befindliche Parzellen sollten für die Anpflanzung von Bäumen für Neubürger bereitgestellt werden. Der Rat gab im vergangenen Jahr bereits seine Zustimmung zu diesem Projekt. Aber schon während der Dorfversammlung im September wurde befürchtet, dass in diesem Bereich, wo vor vielen Jahren eine Deponie angelegt worden war, Schadstoffe im Boden sind. Bodenproben, die der Märkische Kreis nehmen ließ, bestätigten dies, sodass die Fläche nicht als Babywald genutzt werden darf. 

Das Problem lösen könnte Landwirt Johannes Vedder-Stute, der eine Fläche oberhalb der Vogelstange zur Verfügung stellen möchte. Dort stehen Fichten, die vom Borkenkäfer befallen sind und gefällt werden müssen. In Absprache mit dem heimischen Förster kam die Arbeitsgruppen Babywald zu dem Ergebnis, dort klimaresistentere, heimische Bäume mit tiefen Wurzeln anpflanzen zu wollen. Dies soll geschehen, sobald die Gespräche“ mit der Stadt über das Babywald-Projekt endgültig abgeschlossen sind.

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