Rat entscheidet einstimmig

In Mellen entsteht ein Babywald

+
Alexander Schulte (in schwarz) brachte den Vorschlag ein, einen Babywald in Mellen entstehen zu lassen.

Mellen - In Mellen entsteht der „Balver Babywald“. Einstimmig fiel im Rat der Stadt Balve während der Sitzung am Dienstag die Entscheidung für dieses Projekt.

Alexander Schulte, Fraktionsvorsitzender der CDU, stellte den Antrag und konkretisierte damit eine Idee, die in den vergangenen Mellener Dorfversammlungen immer wieder diskutiert worden war. 

Mellener übernehmen die Arbeiten 

Zwei im Eigentum der Stadt befindlichen Parzellen im Schneewinkel sollen dafür bereitgestellt werden. Die Kosten für die Rodung würden sich, so Alexander Schulte, durch die Vermarktung der gefällten Bäume, selbst tragen. Die Arbeiten würden die Mellener übernehmen, die auch zugesagt hätten, die Fläche zu pflegen. Von den Eltern, die dort einen Baum pflanzen wollen, müssten dann jeweils nur noch Spaten und Spitzhacke mitgebracht werden. 

„Unterstützenswert“, sagte dazu Cay Schmidt, SPD. So sah es auch Lorenz Schnadt von der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Balve, dem jedoch die räumliche Nähe zwischen dem Trostwald in Wocklum und dem Babywald in Mellen auffiel. Aber auch er gab seine Stimme schließlich dafür ab. 

Wirtschaftlich nicht interessant 

Für die Stadt sei diese Stelle im Schneewinkel vom Baumbestand wirtschaftlich nicht interessant, so Bürgermeister Hubertus Mühling, der deshalb keine Probleme damit hatte, diese in einen Babywald umwandeln zu lassen. Vor allem: Auf die Stadt kommen keine Kosten zu, wollen die Mellener doch alles selbst abwickeln.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare