„Ausgelassene Stimmung“ im Landtag

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Seinen Einzug in den Landtag nennt Marco Voge einen „spannenden Perspektivwechsel“.

Mellen - Von einem „spannenden Perspektivwechsel“ berichtet der neue CDU-Landtagsabgeordnete Marco Voge: „Ich kenne zwar die Abläufe im Landtag, trotzdem war die erste Fraktionssitzung am Dienstag ein Erlebnis.“

Voge war bisher als Wahlkreis-Mitarbeiter für den Landtagsabgeordneten Thorsten Schick (Wahlkreis 121) tätig. Sein ehemaliger Chef habe ihm am Dienstag gratuliert, und er freue sich nun sehr auf die Zusammenarbeit im Märkischen Kreis. „Neben dem Arbeitsverhältnis verbindet uns auch eine persönliche Freundschaft“, sagt Marco Voge.

Die Stimmung während der ersten Fraktionssitzung bezeichnet der Mellener als „ausgelassen“. Zudem herrsche Aufbruchstimmung. „Rund zwei Drittel der Fraktion sind neu, jetzt folgt ein Umbruch. Dementsprechend ist ein großes Stühlerücken angesagt.“

Er habe bereits signalisiert, in welchen Ausschüssen er mitarbeiten möchte, berichtet der neue Abgeordnete. Details dazu möchte er noch nicht berichten: „Es ist noch nicht klar, wie die Ausschüsse zusammengesetzt werden“, so Voge. Zudem wolle er seine Mitstreiter in der Fraktion keinesfalls unter Druck setzen.

Welches Büro er in Düsseldorf beziehen wird, weiß der Mellener auch noch nicht. Allerdings habe er gegenüber anderen Neulingen im Landtag einen großen Vorteil: Durch seine Arbeit für Schick verfüge er schon über eine entsprechende PC-Anbindung. „Allerdings ist der Computer noch Thorsten Schick zugeordnet. Das muss noch geändert werden“, stellt Voge fest.

In der nächsten Zeit stehe die Koalitionsbildung im Mittelpunkt. Voge sieht den Gesprächen mit den Freien Demokraten gelassen entgegen. „Ich glaube die Gemeinsamkeiten sind viel größer als das, was uns trennt. Natürlich muss es auch Knackpunkte geben, das gehört zur Demokratie.“

Ebenso wichtig wie die regelmäßige Teilnahme an Sitzungen und Terminen in der Landeshauptstadt ist dem Mellener die Anwesenheit in seinem Wahlkreis, um mit den Menschen hier in Kontakt zu treten oder zu bleiben. So habe er sich bereits kurz mit Neuenrades Bürgermeister Antonius Wiesemann getroffen.

Zudem gelte es einiges aufzuarbeiten, was in der heißen Phase vor der Wahl liegen geblieben sei. Und: Voge möchte sich persönlich bei all den Menschen bedanken, die ihm am Wahlabend per SMS, WhatsApp, E-Mail oder auch auf Facebook gratuliert haben. „Damit habe ich eine ganze Weile zu tun“, unterstreicht der Mellener.

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