Katholische Landjugend beim Zeltlager

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Auf der Wiese vor der Langenholthausener Kirche brachten sich die Kinder mit Spielen in Reise-Stimmung.

Langenholthausen -  Eine Woche Zeltlager mit der Katholischen Landjugend (KLJB) – 53 Jungen und 20 Mädchen im Alter von neun bis 15 Jahren machten sich jetzt mit prall gefüllten Rucksäcken und Reisetaschen sowie jeder Menge Spaß auf nach Marsberg-Erlinghausen. Auf der Wiese vor der Langenholthausener Kirche brachten sich die Kinder und ihre 20 Betreuer mit Spielen in Stimmung, bevor sie sich auf den großen und die beiden kleinen Reisebusse verteilten.

Am Ziel sind schon die zehn Zelte aufgestellt worden, darunter ein neues, das von Kathrin Sommer, die vor 25 Jahren als Leiterin dieser Veranstaltung aktiv war, an den jetzigen Chef Robin Vorsmann symbolisch übergeben wurde. Ermöglicht wurde dies durch die Spenden von heimischen Unternehmen. Dafür gab es von allen eine große Rakete für die Sponsoren.

Es ist eine quirlige und vor allem große Bande, die diesmal Abenteuer, Spaß und Aktion erleben will und auch erleben wird. Kennen-Lern-Spiele stehen dafür ebenso auf dem Programm wie das unterschiedliche Tages-Motto, für das in Erlinghausen eine große Wiese und eine anliegende Schützenhalle zur Verfügung stehen. So hieß es unter anderem bereits „Steinzeit/Urzeit“, „Antike“ und „Mittelalter“. Morgen steht dann „Kolumbus“ im Mittelpunkt, das „19. Jahrhundert“ am Montag, die „Gegenwart“ am Dienstag und die „Zukunft“ am Mittwoch.

Passend zu den Themen haben sich die Betreuer jeweils Besonderheiten ausgedacht. Mit dabei sind eine Höhle, ein Tempel, eine Burg, ein Schiff, eine Fabrik, die Schützenhalle und ein Raumschiff. Für jeden Tag sind natürlich auch verschiedene Dienste zu erledigen, die zu einem richtigen Zeltlager einfach dazugehören. Und auch Überraschungen dürfen nicht fehlen.

Höhepunkt für alle soll am Mittwoch der Abschlussabend sein. Dann soll gegrillt werden, bevor die Gruppe am nächsten Morgen alles abbauen muss und den Heimweg antritt. Der Rest der Sommerferien kann dann noch zu Hause genossen werden, bevor die Schule wieder anfängt.

Auch die Betreuer der KLJB haben dann noch Muße, ihren Resturlaub zu genießen. Die KLJB bringt sich auf vielfältige Art und Weise in das Langenholthausener Leben ein. Dazu gehört auch das Zeltlager, an dem etwa 75 Prozent der Teilnehmer aus Langenholthausen kommen, die anderen aus den umliegenden Ortschaften.

Von Julius Kolossa

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