Grundschüler spenden für Uganda

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Gespannt hörten die Kinder, was ihnen Franz-Josef Stein über das beschwerliche Leben in Uganda berichtete.

Garbeck - Tag für Tag eineinhalb Stunden zum Brunnen in mehr als drei Kilometern Entfernung laufen – das ist für die Kinder der ugandischen Stadt Arua Alltag.

Die Garbecker Grundschüler staunten nicht schlecht, als ihnen Franz-Josef Stein, Vorsitzender des Ugandakreises der Kolpingsfamilie, am Mittwoch vom Leben in Arua und der Trinkwasser-Problematik berichtete. In der Region helfen die Garbecker mit finanziellen Mitteln, die Menschen mit Wasser zu versorgen.

Vor einem Jahr ermöglichte das Projekt der Kolpingsfamilie den Bau eines Brunnens. „Es gibt jetzt genug Wasser“, erklärte Franz-Josef Stein den Grundschülern. 40 Meter seien in dem ostafrikanischem Land in die Tiefe gebohrt worden, um an das Wasser zu gelangen. Gegen eine Gebühr könnten nun Kanister gefüllt werden. Ein Brunnenbeauftragte verwalte dies Geld, mit dem dann Reparaturen bezahlt würden.

Auch Monsignore Dr. Cosmas Alule, der in den Sommerferien die Priester im Pastoralverbund Balve-Hönnetal als Urlaubsvertretung unterstützt, kommt aus Arua. Den Geistlichen lernten die Gar-becker Schüler bereits während der Messfeiern kennen.

Mit nach Hause nahm Franz-Josef Stein 150 Euro, die im Rahmen der Projektwoche „Wasser ist wichtig“ in der Schule zusammen kamen. Zehn Schüler bastelten Wassertropfen, die sie am Tag der offenen Tür verkauften.

Stolz übergaben Marisa Hoffmann, Victoria Kosyra und Max Birnkraut das Geld an den Vorsitzenden des Ugandakreises. „Darüber freue ich mich“, bedankte sich Stein. Er versprach, dass die Grundschule in Arua als Spender namentlich bekannt gegeben werde.

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