FBG Balve: „Friederike“ richtet viel Schaden an

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Der Vorstand der FBG Balve mit Revierförster Richard Nikodem (rechts).

Balve - Keine Schäden durch Wind oder Schnee, dafür aber durch Käfer: der Jahresbericht von Revierförster Richard Nikodem während der Jahreshauptversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Balve war durchwachsen.

Dazu gehörte auch, dass Sturm „Friederike“ etwa 1000 Festmeter zerstörte, also ein Drittel der Fläche, die die FBG jährlich verwertet. Im vergangenen Jahr wurde mehr Nadelholz (3153 Festmeter) geschlagen als Laubholz (766 Festmeter). 57 Waldbesitzer (Vorjahr: 127) hatten sich mit 183 Einzellosen (127) an die Arbeit gemacht. Verarbeitet wurden 2710 Festmeter zu Stammholz, 635 Festmeter zu Industrieholz und 102 Festmeter zu Energieholz. Der Umsatz lag mit 250 380 Euro für die FBG höher als im vergangenen Jahr (224 691 Euro). Das meiste Geld wurde mit Nadelholz (241 455 Euro) gemacht. Laubholz brachte 8952 Euro ein. 

Neukulturen und Nachbesserungen gab es auf 11,41 Hektar (18,33) auf 24 Flächen (35), insgesamt wurden 17 585 Pflanzen (Vorjahr 35 100) gesetzt. An Nadelhölzern waren es 14 975 (28 525), an Laubhölzern 2610 (6575). 

Aktuell kann mit Eiche der meiste Profit erwirtschaftet werden: 130 Euro kostet ein Festmeter (vorher 113 Euro). Die Pappel bringt 38 Euro (34 Euro), Buche teilt sich auf in Stammholz (unverändert 91 Euro), Palettenholz (unverändert 60 Euro) und Industrieholz (39 Euro, vorher 44 Euro), die Fichte bringt als Stammholz 90 Euro (94,50 Euro) und als Industrieholz 33 Euro (35 Euro) ein. 

Über die Bedeutung einer Betriebshaftpflicht und einer Haftpflichtversicherung informierte Dr. Ursula Wichmann, Provinzial Münster. Die Mitglieder können sich über die FBG versichern lassen.

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