CDU Balve fordert eine Sekundarschule

BALVE ▪ Die Balver CDU-Fraktion beantragt die Errichtung einer Sekundarschule in der Hönnestadt. Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses Schule, Kultur, Soziales, Sport am kommenden Mittwoch soll über diesen Antrag beraten werden. Dieser beginnt mit der Feststellung: „Aufgrund der demografischen Entwicklung ist die Hauptschule in Balve kurzfristig nicht mehr zu halten.“

In einer weiteren Stellungnahme teilen die Christdemokraten mit, sowohl die Real- als auch Hauptschule hätten in der Vergangenheit hervorragende Arbeit geleistet. Der CDU-Arbeitskreis Schule habe sich intensiv mit der möglichen zukunftsorientierten Ausgestaltung des Schulzentrums befasst. Insbesondere für die Hauptschule ergebe sich ein gesellschaftliches Problem: „In der öffentlichen Diskussion vielfach zur ,Restschule‘ abgestempelt, spürt sie vor allem den radikalen Wandel im Wahlverhalten der Eltern“, schreibt die CDU und weiter: „Wir möchten, dass die Qualitäten beider weiterführenden Schulen im Schulzentrum erhalten bleiben; wir haben dabei Verantwortung für alle Kinder in Balve und unterstützen eine Schulform, die gezielt Entwicklungsmöglichkeiten für alle Kinder unserer Stadt und auch der umliegenden Gemeinden anbietet.“ In der kooperativen Organisationsform der Sekundarschule finden sich die Stärken und Qualitäten beider bisherigen Schulformen nach Ansicht der Christdemokraten am ehesten wieder. Unter dem Dach des Schulzentrums könne ein Höchstmaß an Bildungsqualität gebündelt werden.

„Die CDU möchte innerhalb des in den nächsten Monaten anstehenden Entwicklungs- und Umsetzungsprozesses die Schulleitungen, Lehrerkollegien und Eltern so intensiv wie möglich einbinden“, heißt es weiter. Nur so könne ein tragfähiges schulpädagogisches Konzept entwickelt werden. Insbesondere beide Lehrerkollegien seien eingeladen, an der Realisierung des Konzeptes mitzuwirken.

Zudem plane die CDU umfassende Informationsveranstaltungen für alle Beteiligten auch mit Unterstützung externer Fachleute und Referenten.

Die bisher schon bestehende Vernetzung mit der heimischen Wirtschaft solle in der neuen Schulform weiter systematisch ausgebaut werden, auch mit dem Ziel, möglichst vielen Jugendlichen vor Ort einen geeigneten Ausbildungs- und Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.

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