Erste Konferenz zur Leader-Region

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Die erste Konferenz zur Leader-Region bot den Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen.

Balve/ Arnsberg -  Mit den Ortsvorstehern aus Balve, Beckum, Langenholthausen, Eisborn sowie dem Ortssprecher von Mellen und Mitgliedern des Rates der Stadt Balve, aber auch mit Stadtmarketing-Geschäftsführerin Stephanie Kißmer und einigen interessierten Bürgern war die Hönnestadt sehr gut bei der Leader-Konferenz mit insgesamt etwa 100 Teilnehmern in Neheim vertreten.

Bürgermeister Hubertus Mühling an der Spitze der Delegation mit Sven Rothauge, stellvertretender Fachbereichsleiter im Bauamt, meinte dazu auf dem Podium: „Hier wächst zusammen, was zusammen gehört. Aus der Historie gibt es viele Verknüpfungspunkte.“

Beispielsweise im Schützenwesen oder beim Fußball gebe es Gemeinsamkeiten der vier Städte Balve, Neuenrade, Sundern und Arnsberg, die sich aufmachen, Leader-Region zu werden. Dafür bot sich die erste Konferenz als ein Forum der Möglichkeiten an.

Sieben Themenfelder standen im Mittelpunkt. Während Hubertus Mühling die Moderation von „Offen sein“ betreute, führte Sven Rothauge durch „Bekannt sein“. Auch Mobilität, Aktivität, Vernetzung und der Ist-Zustand der Region wurden thematisiert.

Viele Ideen kamen an diesem Abend zusammen, die in der Abschluss-Runde angesprochen wurden.

Vertieft werden diese bei einer gemeinsamen Rundreise durch die vier Städte am 19. Oktober. Im Rahmen der zweiten und letzten Konferenz am 27. Oktober in Neuenrade sollen diese Erfahrungen reflektiert und Prioritäten für die Bewerbung gesetzt werden. An allen Arbeitsschritten beteiligen sind die Räte der Kommunen. Dort werden die nötigen Beschlüsse über die Leader-Strategie und die Bewerbung gefasst. Bis zum 15. Januar muss diese der Jury vorliegen.

Fällt der Beschluss, dass Balve, Neuenrade, Sundern und Arnsberg dann zu den 24 ausgewählten Regionen gehören, stehen für sechs Jahre etwa zwei Millionen Euro an Leader-Fördermitteln bereit.

In dieser Zeit ist eine Lokale Aktionsgruppe (LAG) tätig, die mindestens zur Hälfte aus Wirtschaft- und Sozialpartnern besteht. Sie verfügt über fachliche und administrative Fähigkeiten und richtet die Stelle eines Regionalmanagers ein.

Die LAG berät und entscheidet über die Förderung der einzelnen Projekte nach den Kriterien des eigenen lokalen Entwicklungskonzepts (REK) und ist für die Umsetzung verantwortlich. - jk

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