Beste Bilanz seit 18 Jahren

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Die Band „Good News“ hatte nach der stimmungsvollen Vorgruppe „Under the basement“ leichtes Spiel, die Gäste zum Tanzen zu animieren.

Eisborn - „Die 2000-er Besuchermarke ist geknackt worden“, zog Georg Schulte, Vorsitzender des SuS Eisborn, die bisher beste Bilanz der von den Sportlern veranstalteten Scheunenparty seit 18 Jahren.

Vier Theken, zwei DJs, ein Essenszelt, eine überdachte Disco, zwei Live-Bands und das alles bis in die späten Abendstunden bei bis zu 17 Grad und trocken – die am Mittwoch durchgeführte Fete in der „Horst“ war ein voller Erfolg: „Das war unsere beste Scheunenparty.“

Georg Schulte, auf dessen Hof die Scheunenpartys an jedem Mittwoch vor Fronleichnam stattfinden, sprach dabei auch den Helfern ein großes Lob aus. Bis zu 60 waren es, die am Partyabend im Einsatz waren: von der Jugend, die den Parkplatzdienst übernahm, bis zur Breitensportgruppe, die am Cocktailstand im Einsatz war.

„Allen, auch denen, die beim Auf- und Abbau geholfen haben, einen großen Dank“, sagte Schulte zu diesem Engagement. Besonders die Aufräumarbeiten zogen sich über zwei Tage hin; es war eine lange Party, besonders, weil die letzten Gäste erst am frühen Donnerstag den Heimweg antraten. "Und diese Scheunenparty wird dem SuS wohl einen Umsatzrekord bescheren", überschlug der Veranstalter die ersten Zahlen, ohne genauere Angaben über Bier- oder Wertmarkenverkauf zu machen.

Diesmal passte auch das Wetter zum Gesamtpaket, das den Besuchern gemacht wurde. „Under the basement“ wärmten als Vorgruppe die Partygäste so gut auf, dass „Good News“ danach leichtes Spiel hatte, das Publikum zum Feiern und Tanzen zu animieren. In der Scheune legten zu späterer Stunde die „Toreeno Twinz“ auf, eine DJ-Gemeinschaft aus Menden, die nicht nur gute Musik, sondern dabei auch eine Lichtshow boten.

Derweil sorgte DJ Toby an anderer Stelle für Musik, während sich die Gäste die Cocktails schmecken ließen. Elf standen auf der Getränkekarte, wobei „Fanta-Korn“ für das Bedienteam auch in der größten Hektik keine wirkliche Herausforderung darstellte. Bei dem im Laufe der Party immer zahlreicher werdenden Bestellungen zeigte sich, wie eingespielt die Bedienung war: Die Damen kennen sich nicht nur mit Breitensport, sondern auch mit Cocktails aus.

Besondere Namen waren wie immer anlässlich des Scheunenfestes an der Tagesordnung: „Ein Trecker“, bedeutete, dass Orangensaft, Tequila, Grenadine und Zitronensaft zusammen gebracht und stilecht mit einem Strohhalm serviert wurden. Und beim „Scheunenfeuer“ gab es einen Cocktail aus Ananas- und Cranberry-Saft, Tequila und Pfirsichlikör.

Die Drinks haben sich schon seit vielen Jahren bewährt und dürfen auch auf keiner Scheunenparty mehr fehlen. Dazu gehört auch der Klassiker „Pflug der Karibik“ (Maracuja-Saft, Rum, Batida de Coco). Und für denjenigen Partygast, der das Ganze nüchtern durchstehen wollte, gab es den nicht nur wohlklingenden, sondern auch schmackhaften „Power Bauer“ mit Kirchsaft, Bananensaft, Kokossirup und Grenadine.

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