UWG diskutiert Feuerwehrgerätehaus, Kehrmaschine und Steuersenkung

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Mit Bürgermeister Hubertus Mühling, Kämmerer Hans-Jürgen Karthaus (von links) und Michael Bathe (Vierter von links) diskutierte die UWG am Freitag während ihrer Klausurtagung.

Balve - Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) will die Mellener nicht im Stich lassen, die sich beim geplanten Neubau des Feuerwehrgerätehauses im Homertpark um ein Stück ihres Dorfes gebracht sehen.

„Wir warten aber die Sitzung vom Ausschuss Umwelt, Planung, Bau am 21. November ab, in dem genaue Pläne vorgestellt werden“, sagte Thomas Busche, stellvertretender Fraktionsvorsitzender am Freitag während der Klausurtagung der UWG.

Mit Bürgermeister Hubertus Mühling, Kämmerer Hans-Jürgen Karthaus und dem Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters, Michael Bathe, wurde über das Mellener Feuerwehrgerätehaus, das sowohl im aktuellen Haushaltsentwurf, als auch im Dorf selber eine Rolle spielt, diskutiert. Der neue Standort an der Hauptstraße sei optimal, argumentierte Thomas Busche. Ein weiterer Pluspunkt sei, dass das Grundstück der Stadt gehöre. Den Gegenargumenten der Mellener, die ihren Homertpark erhalten wollen, werde sich die Unabhängige Wählergemeinschaft aber nicht verschließen.

Beratungsbedarf sieht die UWG auch beim Antrag vom DRK-Kindergarten in Langenholthausen, der eine Heraufsetzung des jährlichen Zuschusses seitens der Stadt von drei auf sechs Prozent als wesentlich ansehe, um den Betrieb auch in den nächsten Jahren weiter aufrecht erhalten zu können.

Eine eindeutige Meinung besteht aber zur vorgesehenen Anschaffung einer gebrauchten Kehrmaschine. Damit sollte, so wurde in der Ratssitzung argumentiert, die Miete der Mendener Kehrmaschine vermieden werden. Als dann aber in der Klausurtagung ausgerechnet wurde, dass diese Maschine maximal 80 Stunden im Jahr zum Einsatz kommt, sprach sich die UWG gegen einen Kauf aus. Thomas Busche wies auf Folgekosten einer gebrauchten Kehrmaschine hin. Besser sei es, auch von Privatanbietern Angebote einzuholen.

Wenn es nach der UWG gehen würde, stünde den Balvern außerdem eine Steuersenkung bevor, denn die Grundsteuer B soll von 600 auf 580 Punkte gesenkt werden. Das geht aus neuen Berechnungen des Haushalts von Kämmerer Karthaus hervor, die einen Überschuss von 130 000 Euro statt 94 289 Euro erwarten lassen. Grund dafür sei die geringere Kreisumlage.

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