Balve ist beim Müll die Nummer eins

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Im kreisweiten Vergleich für das Jahr 2017 produzierten die Menschen in Balve mehr Müll als die Einwohner der übrigen Kommunen. 

Balve - Etwa 560 Kilogramm Müll pro Einwohner kamen 2017 in Balve zusammen – damit hat die Hönnestadt den ersten Platz in der Siedlungsabfallbilanz erreicht.

Erfasst wird in dieser Bilanz die in den 15 Städten und Gemeinden des Märkischen Kreises angefallene Menge an Hausmüll, Sperrmüll, Grün- und Bioabfall, Papier, Pappe und Kartonagen, Leichtverpackungen und Altglas. 

Neuenrade landet auf Rang 12 

„Was ist denn nur in Balve los?“, fragt Heinrich Stüeken. Der Balver ist Mitglied im Kreisausschuss für Abfallwirtschaft, Umwelt und Planung. Auf Anfrage hat er keine Erklärung für diesen unerfreulichen Spitzenplatz in diesem Ranking gefunden. „Und“, fügt er hinzu: „Neuenrade kommt nur auf 350 Kilogramm.“ Der Blick auf die Siedlungsabfallbilanz 2017 des Märkischen Kreises ergibt ein weiteres Detail: die Nachbarstadt liegt damit im direkten Vergleich auf Platz zwölf. Der Jahresbericht wurde vor den Ferien während der Sitzung des Ausschusses im Kreishaus zur Kenntnis genommen. 

Eine Nachfrage bei der Pressestelle des Kreises ergab, dass die unterschiedlichen Sammlungssysteme in den Kommunen für die Differenzen bei den Müllmengen verantwortlich seien können. 

In Balve würden mehr Grünabfälle, aber auch Pappe und Papier gesammelt. Damit sei die Bilanz der Hönnestadt letztendlich doch nicht ganz so schlecht, wie es auf den ersten Blick mit Platz eins in der Kreisrangliste jedem erscheint.

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