Eigenleistungen der Bürger

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Eine Ehrenrunde im Tretbecken drehten manche Teilnehmer der Ortsbegehung Eisborns für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.

Balve - 543 Einwohner hat Eisborn. Das Dorfleben wird von sieben Vereinen mitbestimmt. Was diese für die Gemeinschaft bewegen, war Thema der Ortsbereisung für den Wettbewerb: „Unser Dorf hat Zukunft“. Dafür hat sich die Jury am Mittwoch viel Zeit genommen.

Ortsvorsteher Martin Danne begrüßte die Gäste in der von den Schützen vor drei Jahren neu gestalteten kleinen Schützenhalle. Von dort waren es nur wenige Schritte zum Hallenvorplatz, den die Dorfgemeinschaft in Eigenleistung gepflastert hat. „72 Helfer haben dies in 834 Arbeitsstunden geschaffen“, fasste Danne dieses Werk in Zahlen zusammen.

Die Wertungskommission und interessierte Eisborner folgte ihm auf den weiteren Weg durch das Dorf. Dieser führte durch den im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes neu angelegten Dorfpark. Dabei haben die Eisborner bei der Gestaltung ihre Ideen mit einfließen lassen, sodass für Kinder jetzt mehr Spielmöglichkeiten – unter anderem mit einer Wasserlandschaft – gegeben sind.

Erholen können sich Jung und Alt auch am Tretbecken. Die Mädchen und Jungen, die an diesem heißen Tag dort Abkühlung suchten, machten den Erwachsenen gerne Platz, als diese dort eine Ehrenrunde drehten.

Die Wettbewerbs-Jury machte sich auch in Eisborn – ebenso wie in Mellen – reichlich Notizen.

Auf den Aussichtsturm – einem Wahrzeichen des Dorfes – wurde nur hingewiesen, aus Zeitgründen aber auf eine Besichtigung verzichtet. Stattdessen blieben die Jury und ihre Begleiter in der Nähe der Schützenhalle, so in der Heimatstube und in der Kirche. Nach einer Tour um die beiden Hotels fand dieser Wertungstag seinen Abschluss wieder in der Schützenhalle.

Der allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Michael Bathe, dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz. Dabei schloss er auch die Mellener mit ein. Beide Dörfer hätten Balve ansprechend vertreten. Dass sich dieses Mal nur zwei von sieben Ortsteilen diesem Wettbewerb stellten, sei für ihn eine Tatsache, aus welcher sich Gesprächsbedarf ergebe. In der nächsten Ortsvorsteher-Konferenz werde deshalb über zukünftige Beteiligungen diskutiert werden müssen, befand er.

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