Arbeiten im Kellerraum des Museums gehen voran

Michael Bathe hat viele Pläne für den Kellerraum unter dem Museum. - Foto: Kolossa

Wocklum -  „Dieser Raum ist als Lagerfläche viel zu schade“, sieht Michael Bathe, Fachbereichsleiter Liegenschaften, in dem Holzverschlag unter dem Museum eine ganze Menge an Potential. Seit Mitte 2014 haben dort die ersten Arbeiten wie das Verlängern der Fassade, das Angleichen des Fußbodens, der Einbau eines Fensters mit Fluchttür und zwei Brandschutztüren stattgefunden. Jetzt gab Bathe einen Blick ins Innere.

Noch ist es eine Baustelle mit einem Karton mit Helmen, einer Schubkarre, einer Palette von Pflastersteinen sowie allerlei an Gerümpel. „Dieses Projekt wächst nach und nach“, stellte Bathe den Ist-Zustand vor. Etwa 10 000 Euro seien bisher verbaut worden: „Aber nicht aus dem Stadthaushalt!“ Vielmehr hätte die RWE als Sponsor bereitwillig seine Kasse geöffnet. Ein Fertigstellungstermin sei noch nicht anvisiert worden, denn niemand dränge die Stadt dazu. Doch wenn er einen Termin nennen müsste, würde er Anfang bis Mitte 2016 nennen, erklärte der Stadtbedienstete.

Entstehen soll ein „Raum für Museumspädagogik“, so die Idee von Michael Bathe. Gemeinsam mit dem Märkischen Kreis kann diese Fläche dann museumspädagogisch genutzt werden unter anderem für Kindergeburtstage oder bei den Sommerferienspielen. „Aber auch Kleinkunstveranstaltungen wären hier vorstellbar“, sieht Bathe weitere Nutzungsmöglichkeiten.

Bis 2006 war das gesamte Haus von der Schreinerei Betten genutzt worden; oben war die Werkstatt, unten das Lager, der Öltank und der Staubsack. Als dann das Museum den oberen Bereich nach Umbau nutzte, geriet der Keller in Vergessenheit.

Der ungenutzten Fläche nahm sich dann Michael Bathe an, der seiner Fantasie freien Lauf lässt: „Schon beim diesjährigen Tag der offenen Tür oder bei Luise heizt ein, könnten hier nach Ausräumen, Anstreichen und Arbeiten an der Elektrik die ersten Veranstaltungen stattfinden.“ Nach und nach soll die Ausstattung ergänzt werden. So könnte hinter einer der beiden Brandschutztüren eventuell eine Küchenzeile entstehen, hinter der anderen der Sanitärbereich. Auch hierfür käme nur das Geld von Sponsoren in Frage, betonte Bathe, der weitere Spendenaquisen betreiben wird.

Wenn alles fertig ist, „im rustikalen Flair“, dann kann das Museum mit diesem Raum ein Unterhaltungspaket für Familien erstellen. Damit einbezogen werden soll auch der Spielplatz am Bereich des Parkplatzes. Dort hätte der für Ende Dezember veranschlagte Baubeginn für die Umgestaltung nicht eingehalten werden können, doch bald, so Bathe, sollen die Arbeiten beginnen. - jk

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