Kolpingfamilie pilgert nach Köln

Am Kolpingdenkmal in Köln versammelten sich die Fußpilger aus dem Sauerland.

BALVE ▪ Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Balver Kolpingfamilie pilgerten nun 27 Mitglieder nach Köln. Zuvor erhielten sie von ihrem Präses, Pfarrer Andreas Schulte, den Reisesegen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kolpingsfamilie wurde eine Fußwallfahrt mit zwei Übernachtungen in Angriff genommen.

Schon im Vorfeld wurden Wünsche laut, die Etappen dürften nicht zu lang sein, das Alter der Teilnehmer müsse berücksichtigt werden, die Unterkünfte müssten einen gewissen Standard haben und so weiter. Die Verantwortlichen waren sich aber sicher, alle Eventualitäten berücksichtigt zu haben. Mit dem Bus ging es also zum Ausgangspunkt Remscheid, von dort zu Fuß vorbei an der Eschbachtalsperre durch das Höllental bis Wermelskirchen, dann auf den Jakobspilgerweg. Von nun an war der Eifgenbach Wegbegleiter und Richtungsanzeiger bis zur Rausmühle.

Am zweiten Tag führte im romantischen Eifgenbachtal der Weg zum gotischen Altenberger Dom. Dann wanderten die Pilger hinauf nach Höffe.

Von dort aus führte am nächsten Tag die dritte Etappe hinab nach Odenthal und weiter nach Schildgen und später Dünnwald. Dann nahmen die Pilger ausnahmsweise die U-Bahn nach Köln.

Dort stießen die Pilger auf mehr als 60 Tagesfahrer aus Balve und Garbeck, die sich zuvor aufgemacht hatten, um Köln zu erkunden und dann gemeinsam mit den Fußpilgern am Grab Adolph Kolpings in der Minoritenkirche die Helige Messe zu feiern. Pfarrer Schulte ging in seiner Predigt auf Leben und Werk Kolpings ein.

Im Anschluss formierten sich die Gottesdienstteilnehmer zu einer kleinen Prozession durch die Kirche zum Grab Kolpings in der Seitenkapelle. Dort wurde eine von Birgit Schäfer gestaltete Kerze entzündet.

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