Pfarrer Stephan Schröder

Bald näher an der Heimat: Priester aus Garbeck bat mit 52 Jahren um neue Aufgaben

Pfarrer Stephan Schröder aus Garbeck übernimmt eine neue Aufgabe in Arnsberg.
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Pfarrer Stephan Schröder aus Garbeck übernimmt eine neue Aufgabe in Arnsberg.

Pfarrer Stephan Schröder bleibt seiner Heimat Garbeck weiterhin eng verbunden, denn nach fast 13 Jahren als Direktor und Jugendpfarrer in Hardehausen bei Paderborn übernimmt der 52-Jährige ab dem 1. März 2022 eine neue leitende Funktion.

Garbeck/Hardehausen/Arnsberg – Von der Pressestelle des Erzbistums Paderborn bekam unsere Zeitung auf Anfrage dazu folgende Antwort: „Am Dienstag, 19. Oktober, wird der neue Propst und Leiter der Pfarrei St. Laurentius Arnsberg vor Ort vorgestellt. Sein Name ist Stephan Schröder.“ Für den Geistlichen aus dem Hönnetal ist diese von Erzbischof Hans-Josef Becker getroffene Entscheidung ein „Glücksfall“.

Im Gespräch mit unserer Redaktion sagte Schröder: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und ich freue mich, wieder nahe an meiner Heimat zu sein.“ Denn demnächst wird er diese in 30 Minuten erreichen können, vorher waren es jeweils eineinhalb Stunden. „Ja, mein Herz hängt am Jugendhaus“, fällt ihm der Abschied von Hardehausen nicht leicht.

„Immerhin habe ich hier sieben Baumaßnahmen geleitet, und darüber hinaus viele Begegnung mit vielen Gemeinden, die hier zu Gast waren, erlebt. All das bedeutet mir sehr viel.“ Aber: „Mit 52 Jahren wird es Zeit, etwas Neues anzufangen, und ein neues Kapitel aufzuschlagen.“

Deshalb teilte Pfarrer Schröder bereits Anfang dieses Jahres Erzbischof Becker mit, sich neuen Aufgaben widmen zu wollen. Diese sollten darauf hinauslaufen, so der Wunsch des Erzbischofs, dass die Leitung eines Pastoralen Raums im Erzbistum übernommen werden soll. Und weil in der Propsteigemeinde St. Laurentius-Arnsberg das Amt des Propstes nach dem Weggang vom bisherigen Amtsinhaber Pfarrer Hubertus Böttcher neu besetzt werden muss, fiel die Entscheidung auf Stephan Schröder als Nachfolger.

Neun Gemeinden gibt es dort. „Meine Aufgaben als Propst sind dieselben eines Pfarrers“, beschreibt er sein neues Aufgabenfeld mit Seelsorge, Eucharistiefeiern, aber auch der Leitung des pastoralen Teams. „Jetzt zieht es mich vom östlichen Westfalen zurück zu meinen Wurzeln ins Sauerland.“

In diesem Monat wird er sich zunächst dem Pastoralteam und den Gremien der Propsteigemeinde vorstellen. „Noch bin ich in Hardehausen“, so Pfarrer Stephan Schröder, der sich noch eine geistlichen Auszeit nehmen möchte, bevor er ab März nächsten Jahres als Propst tätig werden wird.

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