Arbeiten ab 30. März

Bald barrierefrei in die Balver Innenstadt

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Balve – Auch in Zeiten von Corona wird in Balve gebaut. So sollen Ende März die Vorarbeiten zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs zur Innenstadt beginnen.

Das teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. 

Das „Arme-Sünder-Gässchen“an der Mellener Straße als Verbindung von der St.-Blasius-Kirche zur Bogenstraße und damit als Anbindung an Drostenplatz und Hauptstraße soll umgestaltet werden. Die bestehenden Wege mit einer Treppenanlage mit acht Stufen wird in eine Rampenanlage umgewandelt. Ziel der Maßnahme ist die Verbesserung der Verkehrssituation für Fußgänger und Rollstuhlfahrer. 

Teil eines Förderprogramms

Die Baumaßnahme ist Teil des des Städtebauförderungsprogramms NRW für das Städtebauförderungsgebiet „Balve und seine Dörfer 2030“ und auch im Integrierten Handlungskonzept Innenstadt Balve (IHK Balve) enthalten. 

Zur Vorbereitung des Baufeldes werden ab kommenden Montag, 30. März, zunächst Gehölzrückschnitte und Rodungsarbeiten durchgeführt. Die Stadtverwaltung rechnet mit einer Arbeitsdauer von zwei bis drei Tagen. 

Halbseitige Sperrung der Mellener Straße

Während der Rodungsarbeiten erfolgt eine halbseitige Sperrung der Mellener Straße im Bereich zwischen der Einmündung Dechant-Löcker-Weg und dem Arme-Sünder-Gässchen. Die linke Fahrspur (in Fahrtrichtung Mellen gesehen) wird dazu gesperrt. „Der Gehweg und die Parkbuchten auf der Straßenseite gegenüber der Einmündung Dechant-Löcker-Weg werden ebenfalls gesperrt“ heißt es in der Mitteilung der Stadt Balve. 

Zudem wird im Bereich der Arbeitsstelle und auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Halteverbotszone ausgeschildert. Das Halteverbot gilt ab 30. März, 7 Uhr. Die Stadt Balve bittet darum, ab diesem Zeitpunkt nicht mehr auf seitlichen Parkbuchten zu parken beziehungsweise bis dann alle dort abgestellten Fahrzeuge zu entfernen. Phasenweise werde auch eine Sperrung des Fußgängerverkehrs durch das Gässchen erfolgen. 

Es kommt zu Behinderungen

„Das durchführende Unternehmen und die Stadt sind bemüht, die Beeinträchtigungen für die Anwohner und den Verkehr so gering wie möglich zu gestalten. Dennoch wird es während der Bauausführung zu Behinderungen des Straßen- und Fußgängerverkehrs kommen“, teilt die Verwaltung abschließend mit. 

Ausführlich vorgestellt worden waren die Pläne bereits im Sommer vergangenen Jahres in der Juni-Sitzung des Ausschusses Umwelt, Planung und Bau. Allerdings hieß es bereits damals, dass aufgrund der Situation im Baugewerbe mit vollen Auftragsbüchern für die meisten Unternehmen die Ausschreibung erst im Herbst vorgenommen werden könne, sodass als Baubeginn das Frühjahr 2020 angepeilt wurde. Jetzt geht es also los. 

Rampenanlage mit Zwischenpodesten

Durch den Bau der Rampenanlage mit Zwischenpodesten soll der Weg ab der Ampelanlage angepasst werden. Dafür waren Grundstückskäufe von zwei Eigentümern notwendig, denn ein zwei Meter breiter Mauerdurchbruch ist erforderlich. Auch Sichtschutzwände werden im Zuge der Baumaßnahme angebracht.

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