Arbeiten entlang der Strecke der Hönnetalbahn

Bahn lässt Bäume in Sanssouci fällen

Entlang der Strecke der Hönnetalbahn lässt die Bahn im Bereich Sanssouci Bäume fällen und auch das übrige Grün entfernen.
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Entlang der Strecke der Hönnetalbahn lässt die Bahn im Bereich Sanssouci Bäume fällen und auch das übrige Grün entfernen.

Entlang der Strecke der Hönnetalbahn im Bereich des Haltepunktes in Sanssouci lässt die Deutsche Bahn seit einigen Tagen Bäume fällen.

„Dabei handelt sich um Vegetations- und Rückschnittarbeiten zur unmittelbaren Gefahrenbeseitigung“, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn auf Anfrage der Redaktion mit. „Dabei wurden auf einer Länge von etwa 400 Metern entlang der Gleise mehrere abgestorbene und nicht mehr standsichere Eschen identifiziert. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende März dauern.“

Zuvor hatten Baumkontrolleure der Deutschen Bahn diesen Bereich inspiziert, nachdem die Stadt Balve die Bahn auf nicht mehr verkehrsichere und daher umsturzgefährdete Bäume in Sanssouci hingewiesen hatte.

Verkehrssicherheit: Vegetation wird entfernt

„Eine Genehmigung zum Fällen und Schneiden der Pflanzen und Bäume wurde mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt und liegt uns vor“, sagte der Bahnsprecher. In einem Bereich von etwa sechs Metern beidseitig des Gleises muss zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit die Vegetation entfernt werden. Das gilt auch für den Bereich Balve, um die Sicht auf die Strecken und die Signale freizuhalten.

Nichts zu tun haben diese Arbeiten aber mit dem geplanten Bau der Bundesstraße 229n (B 229n). Hier sollen die Arbeiten voraussichtlich 2022 starten. Auf diesem etwa 1,2 Kilometer lange Abschnitt soll die B 229 als Umgehungsstraße über das ehemalige Stockmeier-Gelände von Sanssouci bis in die Helle gebaut werden. „Wir befinden uns nach wie vor noch im Planungsprozess“, sagte dazu ein Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW auf Anfrage. Wann genau die Arbeiten beginnen, ließ der Pressesprecher auch auf Nachfrage offen.

Projekt soll rund zehn Millionen Euro kosten

Rund zehn Millionen Euro soll das Projekt kosten. Geplant ist, dass der Verkehr von Sanssouci durch einen Kreisel mit 36 Metern Durchmesser über das ehemalige Stockmeier-Gelände geleitet wird. Die jetzige Abzweigung zum Viadukt nach Sanssouci, also die alte B 229, die ein Nadelöhr für den Schwerlastverkehr darstellt, wird nach dem Abschluss der Arbeiten für den Straßenverkehr gesperrt. Ausnahmen für Anlieger gibt es nicht; auch diese müssen bis nach Wocklum und durch den zweiten neu entstehenden Kreisel zu ihren Häusern fahren.

Dieser Kreisverkehr soll einen Durchmesser von 45 Metern haben und an den bisherigen Streckenverlauf der B 229 in Richtung Balve angebunden werden.

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