Grote mit Platz für 240 Gäste in Amecke

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Handwerker arbeiten an der Markise über der Sonnenterrasse mit fantastischem Blick auf die Sorpe, Bäckerei-Chef Carl Grote und Investor Johannes Becker sind mit dem Fortgang der Arbeiten total zufrieden

Langenholthausen/Sundern – Wo andere am Vorbecken der Sorpe in Amecke Urlaub machen wollen, wird zurzeit noch mit Hochdruck gearbeitet, um diese Planungen ab August in die Tat umzusetzen. „Dieses ist dann unser 18. Cafè“, erzählte der Geschäftsführer der Goldbäckerei Grote, Carl Grote, unserer Zeitung bei einer Baustellenbesichtigung.

Zusammen arbeiten hier nicht nur die zahlreichen Handwerker, die gerade eine Markise anbringen, sondern auch die Familie Grote aus Langenholthausen mit Investor Johannes Becker aus Sundern-Amecke.

2012 hatte dieser die Idee, den Airlebnisweg in Amecke mit Gastronomie aufzuwerten. Vor einem Jahr fiel dann die Entscheidung, das Konzept von Carl Grote zu verwirklichen. „Die Fachkompetenz hat mich überzeugt“, lobte Johannes Becker. 800 000 Euro lässt sich die Bäckerei Grote diese Investition kosten, die mit Erdwärme geheizt werden soll. 2800 Quadratmeter groß ist die Gesamtfläche mit 36 Fahrradparkplätzen und vier Ladestationen für E-Bikes.

Für die Gastronomie stehen fast 500 Quadratmeter auf zwei Etagen zur Verfügung. „Auf jeder Ebene werden die Gäste an einer Theke versorgt“, wies Carl Grote auf die dafür vorgesehenen Flächen hin in dem Gebäude, in dem überall noch gebaut wird. „Boden, Decken, Fliesen, Beleuchtung und technische Ausstattung werden bis Ende Juli fertig sein“, stellte Grote den Zeitplan vor. Dazu gehören der Aufbau eines Kamins, die Installation eines Aufzugs und die Einrichtung eines Kühlhauses: „Bei uns fließt das Bier vom Dach aus in die Zapfhähne.“ Dann können die Gäste die Sorpe mit einem frisch gezapften Bier genießen, und dies innen und auch außen: „Im Erdgeschoss gibt es jeweils 120 Plätze im Innenbereich und auf der Terrasse. Im Obergeschoss stehen weitere 120 Sitzplätze zur Verfügung.“ Dort wird eine Markise den nötigen Schatten spenden.

Öffnung im August

„Wir bieten an unserem Kiosk auch Außer-Haus-Verkauf von Eis an“, stellte Carl Grote eine weitere Besonderheit „seines“ Haus vor, in dem 30 Mitarbeiter beschäftigt sein werden. „Es gibt noch offene Stellen.“ Wie in allen Grote-Cafés wird auch hier an sieben Tagen in der Woche geöffnet sein: „Im Sommer dann von sieben bis 22 Uhr.“

Dass die Neueröffnung sich um drei Monate verzögert, sei ausschließlich dem Corona-Virus geschuldet, so Carl Grote. Der genaue Eröffnungstag im August richte sich nach den bis dahin geltenden Bestimmungen und Auflagen.

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